Regionalliga wir sind wieder da !

AC Germania – KAV Mansfelder Land 18:13

Das Beste zum Schluss. Wer nicht da war, hat definitiv etwas verpasst! Es war ganz großes Kino, was am vergangenen Samstag im Arterner Ringer-Hexenkessel in der Unstrutstraße abging. Artern. Mit einem 18:12- Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des KAV Mansfelder Land beendete der AC Germania Artern 1900 die Oberligasaison 2011. Und zwar seine, wenn alles gut geht, zumindest vorerst letzte. Die Meisterschaft hatten die Arterner bereits eine Woche vorher gegen den alten Rivalen und unmittelbaren Verfolger ASV Sangerhausen klar gemacht. Das Bekenntnis, das Aufstiegsrecht wahrnehmen zu wollen, war auch längst ausgesprochen. So geriet der Mannschaftssieg dann auch fast zur Nebensache, auch wenn die Arterner Acht an diesem tollen Abend dramaturgisch noch einmal alles tat, selbst diese Zugabe zum einmaligen Erlebnis werden zu lassen. Nach 4:11 zur Pause siegte sie noch 18:12, eine furiose Aufholjagd vor 400 restlos begeisterten Zuschauern! Es war aber eben auch der Abschiedskampf von Kapitän Mario Panitzsch. Und der ließ sich nicht lumpen, sondern drückte dem letzten Gang der Saison noch einmal seinen Stempel auf. Es war im Vorfeld eigens verabredet worden, dass „Panik“ den Reigen der Kämpfe beschließen würde. Mit einem spannenden 5-Runden-Gefecht gegen den jungen Sportschüler Johannes Kolbe verabschiedete sich der „Käptn“ nach knapp 21 Jahren im Mannschaftsringen von der aktiven Bühne. Er hängt die Ringerstiefel sprichwörtlich an den Nagel. Christian Oppermann heizte die Stimmung im Hexenkessel mit seinem Sieg über Christian Bröschke noch einmal richtig an, die Bühne war frei für den letzten Kampf. Die Mansfelder hatten hier den Sieg fest eingeplant. Doch Kolbe  konnte nicht gewinnen. Von stehenden Ovationen begleitet, zeigte Mario allen Fans und Zuschauern, was in ihm steckt. Mit dem Schlusspfiff nach zehn Minuten Kampfzeit hatte er gesiegt. Bis in die frühen Morgenstunden ging die Abschlussfeier und Abschiedsparty, zu der zahlreiche ehemalige Mannschaftsringer wie Swen Nickel und Felix Thätner extra angereist waren.

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