Der Krimi zum Samstag

Bericht: André Günther & Fotos: Manja Braunsdorf

 
AC Germania Artern besiegt im Derby MSV 90 Magdeburg

Spannender als diesen Samstag in der Arterner Unstruthalle konnte es wohl kaum zugehen. AC Germania Artern gegen MSV 90 Magdeburg… das Duell der Duelle in der Landesliga Sachsen-Anhalt.

Gleich zu Beginn gab es den ersten Schock Moment für die Arterner als Sayed-Sajad Hussaini nach einer kurzen Unachtsamkeit in einen Kopfhüftschwung des Magdeburgers Martin Rößner hineinlief und dadurch auf Schulter verlor.
4:0 für den MSV

Michal Pietrzak konnte erneut den 2 m Riesen Nico Günther technisch überlegen besiegen. Und dass bei erneuten knapp 20 kg Gewichtsunterschied.
4:4

Tim Salzmann lag fünf Minuten gegen Abdel Same Mansoori zurück und nutze dann eine Unachtsamkeit seines Gegners und besiegte ihn auf Schulter. Was für ein Kampf.
8:4 für den ACG

Ondrej Havelka, der tschechische Greco-Spezialist stellte sich in den Dienst der Mannschaft und rückte in die 98 Freistil auf. Dort konnte er leider gegen den Freistil erfahrenen Hannes Vetter nicht punkten und musste sich auf Schulter geschlagen geben.
8:8

Im letzten Kampf vor der Pause traf André Günther auf Mario Ladewig. „Günne“ lag in der zweiten Hälfte noch mit 1:0 hinten, platzierte dann eine gekonnte Schleuder und schaukelte den Kampf 4:1 nach Hause.
10:8 zur Pause für den ACG

Christopher Brunke traf bis 86 kg griechisch-römisch auf Sebastian Ecklebe. Beide Athleten schenkten sich nichts, doch war es Ecklebe der am Ende mit 4:0 gewann.
10:10

Bis 71kg traf Magdeburgs Routinier Thomas Ferchland auf den jungen Sportler Abdolhamid Sadeghy. Ferchland spielte seine ganze Erfahrung aus und punktete „Hamid“ technisch überlegen aus.
14:10 für den MSV

Pascal Göbel traf auf Andreas Steckbein. „Kalle“ wusste, wenn wir noch eine Chance auf einen Sieg vestehen soll, dann muss er 4 Punkte holen. Und dies tat er auch. Mit 20:4 eigentlich schon technisch überlegen schulterte er seinen Gegner noch, um sicher zu gehen.
14:14

Gleichstand vor dem letzten Kampf.
Das Publikum fieberte wie alle Verantwortlichen auf beiden Seiten lauthals mit. Alle wussten, was auf dem Spiel steht.

Im letzten Kampf standen sich Jonas Michel und Eric Richter gegenüber. Richter, seit vielen Jahren den Arternern ein Begriff, ist bei weitem kein leichter Gegner, dazu noch der Druck des letzten entscheidenden Kampfes. All das lastete in den letzten 6 min auf den Schultern unseres 18-Jährigen Jonas. Jonas ließ sich aber keineswegs davon beeindrucken. Auch zwei deutliche Fehlentscheidungen des Kampfrichters, welche Jonas insgesamt 8 Punkte kosteten, brachten zwar das Publikum, aber nicht ihn aus der Ruhe. Jonas biss sich durch. Und es lohnte sich… Mit 14:9 schickte er Eric Richter von der Matte und die Magdeburger mit gesenktem Haupt nach Hause.

16:14 gewinnt der AC Germania den letzten spannenden Kampf der Gruppenphase und zieht somit ungeschlagen in die „Play-Offs“ ein.

Nun wird zunächst über Kreuz ausgerungen. Das heißt der Gruppenerste der Nord-Staffel gegen den Gruppenzweiten der Südstaffel und umgekehrt. Im Anschluss treffen die Sieger dieser beiden Kämpfe im Finale aufeinander. Für die Arterner heißt der nächste Gegner damit SC Roland Hamburg.

Sportler, Trainer und Fans haben am kommenden Wochenende erst mal eine Auszeit, ehe es dann am 30.11.2019 weiter geht.

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2 Responses to Der Krimi zum Samstag

  1. Meyer, Otto says:

    Natürlich ist Hamburg richtig !!

  2. Thorsten Schuldt says:

    Ich glaube Hamburg wartet im Halbfinale. Bei Punktgleichstand zählt der direkte Vergleich.

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