Germania’s II. verliert zu Hause

AC Germania Artern II vs KSV Salzgitter 9:22


2016-11-21-001

Christian Mehlig hatte mit Kirill Fiolov keine Problem und gewann in der erste Runde auf Schulter.

Bericht: Thomas Grosche

Viel hatten sich die Germanen für den Rückkampf gegen die Wettkampfgemeinschaft Salzgitter/Wernigerode/Nienburg/Hannover vorgenommen. Auf Unterstützung aus dem Bundesligateam hoffend, wollte man natürlich beweisen, dass zu Hause mehr geht als noch vorige Woche in Salzgitter.

Doch der Ausfallteufel schlug tückisch zu und machte alle Planungen zu Nichte. Selbst Michal Pietrzak, beim Hinkampf noch wirkungsvolle Verstärkung im Oberligateam, musste diesmal wieder in der Bundesliga ran, nachdem sich Markus Knobel vergangene Woche ins Lazarett abmeldete. So kam es wie es kommen musste, eine unterhaltsame Mission Impossible fand am Samstag in der Unstruthalle seine Fortsetzung.

Jan Leuthold war chancenlos gegen Fouad Guendozi. Nicht einmal 60 Sekunden dauerte die Begegnung, dann hatte das Schrecken ein Ende.

Im obersten Limit wird es für die Germanen schon seit dem 2. Kampftag eng. Mit der Verletzung von Robert Gomolka wurde gerade dort ein riesiges Loch gerissen. So gingen auch die nächsten 4 Punkte an die Gäste.

Laut wurde es erstmals in der Halle bei Kampf Nummer 3. Hasan Sherzad lag schnell nach Punkten zurück, konnte aber nach einem doppelten Beinausheber die Führung übernehmen. Schon wähnten die Zuschauer den Germanen auf der Siegerstraße, doch leider weit gefehlt. Nur Sekunden vor dem Pausengong fand sich Hasan auf beiden Schultern wieder.

Da war irgendwie der Wurm drin, denn auch bei Maximilian Heft lief es alles andere als optimal. Erst nachdem die Zuschauer ihren Unmut laut werden liessen, wachte Hefti auf. Mit Wut im Bauch attackierte er aggressiver, bekam dafür auch eine Wertung, doch der Zug war längst weg. Und so verlor sich der Revanchegedanke langsam aber sicher im Nirvana.

Selbst der umjubelte Schultersieg von Andre Günther konnte da nichts ändern, zu viele Punkte wurden in den ersten Kämpfen liegen gelassen. Sehenswert war seine Schleuder aber alle Male, mit der er Omid Keshraw auf die Matte nagelte.

Kurzzeitig hatten die Germanen Oberwasser, denn Christian Mehlig knüpfte an den Erfolg an. Gleich im ersten Kampf nach der Pause schulterte er den chancenlosen Kirill Fiolov. Ja, so hätte es weiter gehen können.

Auch das Publikum hätte nichts dagegen gehabt und Pascal Göpel erst recht nicht. Doch leider machte diesmal der Kampfrichter einen Strich durch die Rechnung. Kalle hatte seinen Gegner schon auf beiden Schultern, doch der erwartete Pfiff blieb aus. Der Germane wurde durch Thomas Dyck übertragen und fand sich selbst auf den Schultern wieder. Dramatisch.

Kein geeignetes Mittel fand Nick Ratayczak gegen Seyed Kalif. Trotz kämpferisch maximalem Einsatz konnte Nick die technische Niederlage nicht verhindern.

So war es am Ende Marco Scherf, der das Punktekonto der Gastgeber noch etwas schönen konnte. Mit seinem Arbeitssieg ging der Mannschaftskampf zwischen dem AC Germania und der WKG Salzgitter mit 9 zu 22 zu Ende.

Die Trauben hingen in den Halbfinalbegegnungen einfach zu hoch für das junge Team der Arterner. Aber auch in der Oberliga ist es noch nicht vorbei. Am kommenden Samstag schon empfangen die Germanen die Bundesligareserve aus Lübtheen zum Auftaktkampf um Platz 3 und 4. Dieser Mannschaftskampf wird vor der Bundesliga-Begegnung um 17.30 Uhr angepfiffen.


Einzelergebnisse

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Bilder

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8 Responses to Germania’s II. verliert zu Hause

  1. Mehr gibt es dazu nicht zusagen.

  2. Jeder Sportler gibt 100% auf der matte ! das vergessen viele bzw sehen dies nicht.

  3. Jan B. says:

    Darum geht es doch garnicht! Natürlich sind viele Kommentare aus dem „fachkundigen“ Publikum völlig daneben (das gild für beide Seiten) aber als Sportler muss man damit umgehen können. Wenn das jeder Sportler so machen würde wie Hr Heft, dann würden alle Fußballer das ganze Spiel über nur mit den Fans diskutieren. Wenn eure Sportler verlieren, sind es mit einmal Freizeitsportler, ich kann mich noch ganz gut an das Meisterjahr erinnern, da haben sich die meisten (auch der von mir angesprochene) wie die absoluten Helden und Topstars feiern lassen. Klar, wenn es nicht so läuft werden Ausreden gefunden.

  4. Wer Entritt zahlt darf meiner Meinung nach sich auch äußern. Natürlich sollte man dabei sachlich und fair bleiben . Das ist meine Meinung

  5. Du hast es vollkommen auf den Punkt gebracht.

  6. Ringkampf fetzt. says:

    Sollen sich die möchte gern Schlauen doch mal selber auf die Matte stellen.

  7. Ringkampf fetzt. says:

    Die Reaktion war die einzig richtige. Niemand muss sich von unqualifizierten Leuten beleidigen lassen. Furchtbar und unter der Gürtellinie. Schlimm wie sich alles in der Saison entwickelt hat.

  8. Jan B. says:

    Unterirdische Leistung von Max Heft, wie kann man sich nur so aus dem Konzept bringen lassen. Ansonsten eben Pech gehabt, leider kein Finaleinzug.

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