ACG siegt auch Zuhause deutlich gegen den AC Werdau II

ACG vs AC Werdau II 33:2

2014-12-07-001

Nick Ratayczak kam erneut zu einem Einsatz und bedankte sich bei seinem Trainer mit einem Schultersieg.

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Zum ersten Kampf der Final-Rückrunde hatte das Team des AC Germania Artern die bisher sieglose zweite Vertretung des AC 1897 Werdau zu Gast in der Unstruthalle. Bereits in Werdau konnte sich das Team um ACG-Coach Michael Getschmann deutlich mit 33:2 durchsetzen und ging dabei in neun von zehn Duellen als Sieger von der Matte.

Erstmals wurde bei diesem Heimkampf der Oberrang der Unstruthalle als „VIP-Sponsoren-Lounge“ gesperrt, hier konnten die Partner des ACG in gemütlicher Atmosphäre sowie Speis und Trank die Kämpfe auf dem Mattenquadrat verfolgen. Außerdem gab es zahlreiche Gespräche in Hinsicht auf den möglichen Bundesligaaufstieg und der damit verbundenen Aufwendungen für den Verein.

Auf dem Weg zur Meisterschaft der Regionalliga Mitteldeutschland sollten die Sachsen auch am Samstag kein Stolperstein für den AC Germania werden, allerdings hatten sich unter der Woche Oldrich Varga und Andreas Bering erneut erkrankt abgemeldet und Marco Scherf war beruflich verhindert, somit musste Getschmann sein Team wieder umstellen.

Den Auftakt machte diese Woche Youngster Anulak Eisenhardt (57kg/GR) gegen Abu Gedaev. Die ersten Akzente setzte Anulak und ging schnell mit sechs Punkten in Führung, folglich stellte sich Gedaev besser ein und die Führung wechselte ständig. Am Ende behielt der Werdauer mit 12:7 Punkten die Oberhand.

Daniel Geist (130kg/FR) hatte mit Anton Wappler keinerlei Probleme, reiste einmal ab und machte im Bodenkampf nach nur 1:04 Minuten den Sack mit technischer Überlegenheit zu.

Schwerer als erwartet hatte es dann Stephan Knopf (61kg/FR) mit seinem Ex-Teamkollegen Mark Lenser. Der Werdauer kämpfte auf Augenhöhe mit und „Knöpfchen“ musste um jeden Punkt kämpfen. Am Ende setzte sich die Erfahrung durch und weitere drei Mannschaftspunkte gingen auf das Germanenkonto.

Eine Überraschung hatte Getschmann im Limit bis 98kg/GR für das Arterner Publikum parat, hier ging Jan Friedl nach seinem Einsatz in der Vorrunde gegen Potsdam erst zum zweiten Mal in dieser Saison auf die Matte. Im ungeliebten Klassischen-Stil kämpfte er den Werdauer Mario Brieger nach knapp vier Minuten „Technisch-Überlegen“ nieder und ließ sich dafür Zurecht von seinen Fans feiern.

Pascal Göbel (66kg/GR) wurde sich gleich zu Beginn von Andy Klein überrascht und lag vier Punkte zurück. Mit großem Kampfgeist kämpfte sich „Kalle“ zurück und drehte die Begegnung. Nach zwei Minuten konnte er den Kampf dann mit einem sehenswerten Kopfhüftschwung auf Schulter gewinnen.

Im Limit bis 86kg/FR konnte Werdau keinen Sportler stellen, somit kam Maximilian Heft kampflos zu vier Mannschaftspunkten.

Einen Leckerbissen gab es dann anschließend im Kampf von Tim Walther (66kg/FR) gegen Deward Stier zu sehen. Beide Athleten konnten bereits Medaillen bei Deutschen Meisterschaften erkämpfen und dementsprechend ging es auch auf der Matte zu. Die Zuschauer sahen hier Freistilringen vom Feinsten, die Führung wechselte hin und her. Nach der vollen Kampfzeit behielt „Waldi“ mit 14:10 die Oberhand und wurde für diese Leistung völlig zu Recht frenetisch gefeiert.

Den kürzesten Kampf des Abends zeigte Christian Kleint (86kg/GR), gegen den 14-jährigen Raphael Kunert benötigte er nur 36 Sekunden zum Sieg mit Technischer-Überlegenheit.

Eine weitere Einsatzchance bekam Nick Ratayczak im Limit bis 75kg/GR. Gegen den Werdauer Nik Müller ging Nick konzentriert in den Kampf und erarbeitete sich von Beginn an seine „Fassart“, nach einer Minute nutze er mit einem sauberen Abreißer gleich die erste Chance zum Schultersieg.

Vor dem letzten Duell zwischen Juan Nguyen (75kg/FR) und Markus Kuballa war der Mannschaftskampf längst entschieden, der Werdauer wollte es aber nochmal wissen, ging entschlossen in den Kampf und holte sich gleich auch die erste Wertung. Juan drehte folglich aber auf und machte unmissverständlich klar, wer in der Regionalliga der beste 75kg-Athlet ist. Mit schnellen Angriffen und Bodenfortführungen konnte er Kuballa noch in der ersten Runde schultern.

Mit 33:2 erkämpften die Germanen damit das gleiche Ergebnis wie im Hinkampf und stehen bei noch zwei auszutragenden Kämpfen weiterhin vor dem größten Vereinserfolg nach der politischen Wende. „Ich freue mich über den deutlichen Sieg, jetzt sind wir auf der Zielgeraden und müssen das Boot nur noch in den Hafen fahren.“ gab sich Michael Getschmann euphorisch.

Nächste Woche geht’s in Plauen das letzte Mal auswärts auf die Matte, dann soll es am 20.12. gegen den RVE Lugau zum großen Showdown im heimischen Hexenkessel kommen.

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