Germanen lösen Ticket zum Traumfinale

ACG vs WKG Pausa/ASV Plauen II 31:4

2013-12-07-001Die Germanen konnten im heimischen Hexenkessel jubeln (hier Jan Friedl) und treffen in den kommenden beiden Wochen im Finale der Regionalliga auf den ebenfalls ungeschlagenen RSK Gelenau.

>>Einzelergebnisse (Download Wettkampfprotoll PDF)

Nach dem 33:3 Kantersieg letzte Woche im Halbfinalhinkampf in Plauen versprach das Duell in der Unstruthalle wenig Spannung. Trotzdem wollte Germanencoach Michael Getschmann die Spannung im Team hochhalten und dem Arterner Publikum einen Tag nach Nikolaus seine Top-Mannschaft präsentieren. Die WKG Pausa/ASV Plauen II reiste zwar mit voller Mannschaft an, musste aber aus unterschiedlichen Gründen erneut auf einige Stammkräfte verzichten.

Die erste Aufregung gab es bereits an der Waage, der Plauener Ronny Lange (66kg/FR) hatte Übergewicht und 84kg-Athlet Shamil Nuriev wurde vom Kampfrichter Peter Pippel aufgrund einer Hautauffälligkeit vorzeitig aus dem Rennen genommen. Damit gingen noch vor dem ersten Anpfiff acht Mannschaftspunkte für Tim Walther (66kg/FR) sowie Maximilian Heft (84kg/FR) an den ACG.

Gerungen wurde dann aber doch noch und die euphorischen Zuschauer im gut gefüllten „Hexenkessel“ sahen einige spannende Duelle in diesem Halbfinalkampf. Im ersten Kampf schenkte Getschmann erneut seinem jüngsten Athleten das Vertrauen, Anulak Maneekul (55kg/GR) traf hier auf Jonas Valtin. Zu Beginn musste unser Youngster einen Rückstand hinnehmen, kämpfte sich im weiteren Verlauf aber zurück in den Kampf und konnte den Plauener noch in der ersten Runde schultern. In gewohnt starker Verfassung präsentierte sich Daniel Geist (120kg/FR), sein Gegner Stefan Schulz hatte keine Chance und musste sich nach nicht mal zwei Minuten technische geschlagen geben.

Aus der erhofften Revanche zwischen Stephan Knopf (60kg/FR) und Mike Elschner wurde nichts, hier stellte die WKG um und Daniel Gläser rückte eine Gewichtsklasse tiefer. „Knöpfchen“ erkämpfte sich schnell einen deutlichen Vorsprung, kam anschließend kurz ins Strudeln, machte dann aber noch in der ersten Runde den Sack zu und siegte auf Schultern. Genau wie letzte Woche hatte es Jan Friedl (96kg/GR) mit Florian Heß zu tun. In seiner ungeliebten Stilart bestimmte Jan das Kampfgeschehen und siegte nach einer konzentrierten Leistung nach Punkten. Mit seinem Siegesjubel heizte Jan die Unstruthalle weiter auf und die Zuschauer hielt es nun nicht mehr auf ihren Plätzen.

Im Limit bis 66kg/GR hatte es Pascal Göbel mit dem Ehm. Bundesligisten und Plauener Punktgaranten Mike Elschner zu tun. „Kalle“ zeigte sich vor allem im Standkampf unbeeindruckt und kämpfte beherzt mit, das Kampfgericht hätte ihm mindestens einmal die Aktivität zusprechen müssen. Elschner nutzte seine Erfahrung und brachte einen knappen Punktsieg über die Zeit. Maximilian Heft (84kg/Fr) und Tim Walther (66kg/FR) mussten dann nur kurz zur Siegesverkündung auf die Matte.

Andreas Bering (84kg/GR) musste sich erneut mit Peter Frank messen, beide taktierten im Standkampf und ließen keine Aktionen zu. Am Ende hatte Andi hauchdünn die Nase vorn uns siegte nach Punkten. Ein technisches Highlight sahen die Zuschauer im vorletzten Kampf von Oldrich Varga (74kg/GR) gegen den keinesfalls schlechten Florian Frank. Angestachelt vom tobenden Publikum ließ „Olda“ dem Plauener nicht den Hauch einer Chance und siegte nach knapp fünf Minuten mit technischer Überlegenheit.

Den Schlusspunkt setzte Christian „Oppi“ Kleint (74kg/FR) gegen Friedrich Fouda. Zu Beginn sah hier alles nach einem weiteren deutlichen Erfolg für den ACG aus, der junge Plauener fand im zweiten Durchgang aber immer besser in den Kampf und holte Punkt für Punkt auf. Am Ende reichte die Aufholjagt nicht und Christian konnte sich mit 6:5 denkbar knapp durchsetzen. Das deutliche 31:4 Endergebnis tat zum Finaleinzug nichts mehr zur Sache aber es scheint aufgrund des Kampfverlaufes wieder etwas zu hoch.

Im zweiten Halbfinale setzte sich der RSK Gelenau mit 21:14 deutlich in Potsdam durch und löste ebenfalls das Finalticket. Damit kommt es in den nächsten beiden Wochen zum absoluten Traumfinale der beiden dominierenden Mannschaften der Regionalliga Mitteldeutschland 2013. Beide Teams gehen aus ihren Staffelkämpfen sowie den beiden Halbfinals ungeschlagen ins Finale. „Die Stimmung hat mich heute total umgehauen, unsere Fans waren einfach unglaublich und mit dieser Unterstützung werden wir in den beiden Finalkämpfen über uns Hinauswachsen.“ erklärte Michael Getschmann bei der abschließenden Mannschaftsbesprechung.

Nächsten Samstag müssen die Germanen zunächst Auswärts im Erzgebirge antreten. Ein Fanbus wird mit nach Gelenau fahren und die Mannschaft wird versuchen sich eine gute Ausgangsposition für den Showdown am 21.12. im heimischen „Hexenkessel“ zu erkämpfen. Der Finaleinzug in Deutschlands dritthöchster Klasse ist in dieser Kampfklasse der bisher größte Mannschaftserfolg für den AC Germania.

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