{"id":5048,"date":"2017-05-16T09:58:03","date_gmt":"2017-05-16T08:58:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ac-germania.com\/?p=5048"},"modified":"2017-05-16T09:58:03","modified_gmt":"2017-05-16T08:58:03","slug":"das-ringen-um-das-ringen-ist-noch-laengst-nicht-beendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ac-germania.com\/?p=5048","title":{"rendered":"Das Ringen um das Ringen ist noch l\u00e4ngst nicht beendet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vereine planen ins Blaue, die Oberen grollen. Nun gibt&#8217;s eine neue Runde im Clinch zwischen Bund, Verb\u00e4nden und Vereinen.<\/strong><\/p>\n<h5>Bericht: <em><a href=\"http:\/\/www.freiepresse.de\/REDAKTEURE\/ThomasSchmidt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Thomas Schmidt<\/a><\/em> \/ <a href=\"http:\/\/www.freiepresse.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Freie Presse<\/a><\/h5>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5050\" src=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/2017-05-16-001.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"71\" srcset=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/2017-05-16-001.jpg 263w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/2017-05-16-001-150x40.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/><\/p>\n<p>Nachdem der Deutsche Ringer-Bund (DRB) der Regionalliga Mitteldeutschland (RLMD) quasi die Daseinsberechtigung aberkannt hat, erkl\u00e4ren sich die Pr\u00e4sidenten der Landesverb\u00e4nde damit nicht einverstanden. Gleich gar nicht damit, dass der DRB die aus 13 namhaften Vereinen bestehende Regionalliga als &#8222;Wilde Liga&#8220; einstufen und sich damit offenbar die M\u00f6glichkeit weiterer Sanktionen erhalten will. Das Ringen um das Ringen ist also l\u00e4ngst nicht beendet.<\/p>\n<p>Hintergrund des Dramas, das weder Ringer noch andere Sportler verstehen k\u00f6nnen ist, dass dem DRB die Bundesligisten in Scharen davongelaufen sind. Dieser versuchte, sich mit dem Verschmelzen von 1. und 2. zu einer gemeinsamen Bundesliga aus der Aff\u00e4re zu ziehen. Vergeblich. Gerade 21 Mannschaften sind bereit, in dieser DRB-Bundesliga anzutreten. 2006 waren es in mehreren Staffeln noch 54, seitdem ist die Anzahl immer weiter bis auf den jetzigen Tiefpunkt geschrumpft.<\/p>\n<p>Derzeit ist guter Rat teuer. Denn obwohl die Vertreter der Landesverb\u00e4nde Sachsen, Sachsen-Anhalt, Th\u00fcringen und Brandenburg von Ligareferent Henning Tr\u00f6ger bereits die abgeschlossene Terminplanung erhalten hatten, h\u00e4ngt alles in der Luft. Vor allem macht den Vereinen die Unsicherheit zu schaffen. Wem sollen sie glauben, f\u00fcr welche Tage sollen sie die Hallen bestellen? Was sollen sie ihren Sponsoren sagen? Wer ist im Recht? Der DRB oder die Zweckgemeinschaft Mitteldeutschland (ZGMD)? F\u00fcr Joachim K\u00fchn, den Pr\u00e4sidenten des Ringer-Verbandes Sachsen, ist die Lage eindeutig. &#8222;Weder in der Satzung des DRB noch in anderen Ordnungen ist f\u00fcr l\u00e4nder\u00fcbergreifende Ligen eine Zustimmungspflicht geregelt. Aber in der Wettkampfordnung ist klar formuliert, dass f\u00fcr die Struktur unterhalb der DRB-Bundesliga die Zweckgemeinschaften und die Landesorganisationen allein verantwortlich sind&#8220;, betont er. &#8222;Im \u00dcbrigen ist die jetzige Struktur nahezu identisch mit der von 2014. Einw\u00e4nde seitens des DRB gab es damals nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Trotz der Differenzen hatte die ZGMD allen Vereinen nach dem DRB-Entscheid die M\u00f6glichkeit einger\u00e4umt, aus der Regionalliga auszusteigen. Getan hat es niemand. Egal, ob Vertreter aus Thalheim, Lugau, Gelenau, Jena, Markneukirchen, Berlin, Potsdam oder Leipzig &#8211; sie blieben bei ihrer bisherigen Auffassung und damit auch bei der, die vom DRB geforderte Aufstiegspflicht abzulehnen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir schreiben keine Aufstiegspflicht fest&#8220;, hat K\u00fchn dem DRB deshalb geschrieben. Es d\u00fcrfte die verh\u00e4rteten Fronten kaum aufweichen, zumal einige Vereine noch zus\u00e4tzlich mit dem DRB im Clinch liegen. Der brummte n\u00e4mlich Ex-Zweitligisten ein 4000-Euro-Ordnungsgeld auf, weil diese nicht f\u00fcr die Bundesliga gemeldet hatten. Der DRB wertete dies als R\u00fcckzug, die Vereine als Reaktion auf eine ge\u00e4nderte Situation durch die gestrichene 2. Bundesliga. &#8222;Seitdem haben wir nichts geh\u00f6rt in Bezug auf unsere Beschwerde gegen das Ordnungsgeld&#8220;, so Thalheims RV-Chef Holger H\u00e4hnel.<\/p>\n<p>Fakt ist, dass die Vereine in Unsicherheit planen m\u00fcssen. &#8222;Wir gehen davon aus, dass der ausgeh\u00e4ndigte Terminplan gilt. Etwas anderes kennen wir nicht&#8220;, sagt Gelenaus RSK-Vorsitzender Jens Fischer. Dies w\u00fcrde bedeuten, dass der RSK Gelenau am 19. August gegen Pausa\/Plauen in die Regionalliga startet, der RV Lugau am gleichen Tag gegen Markneukirchen. &#8222;Davon gehen wir aus. So haben wir die Halle bestellt&#8220;, sagt Eichenkranz-Vorstand Jan Peprny.<\/p>\n<p>Nun soll am 19. Mai jedoch erneut \u00fcber die Regionalliga beraten werden. &#8222;Es geht nicht darum, Inhalte zu \u00e4ndern. Sondern wir wollen als Zweckgemeinschaft nur unser gemeinsames Handeln vertiefen&#8220;, versichert K\u00fchn. Grund sei, dass es in anderen Landesorganisationen personelle Wechsel in den Leitungsstrukturen gab. &#8222;Das bedeutet aber nicht, dass wir nun alles wieder auf den Kopf stellen&#8220;, so K\u00fchn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vereine planen ins Blaue, die Oberen grollen. Nun gibt&#8217;s eine neue Runde im Clinch zwischen Bund, Verb\u00e4nden und Vereinen. Bericht: Thomas Schmidt \/ Freie Presse Nachdem der Deutsche Ringer-Bund (DRB) der Regionalliga Mitteldeutschland (RLMD) quasi die Daseinsberechtigung aberkannt hat, erkl\u00e4ren sich die Pr\u00e4sidenten der Landesverb\u00e4nde damit nicht einverstanden. 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