{"id":426,"date":"2012-11-03T11:44:42","date_gmt":"2012-11-03T09:44:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/?p=426"},"modified":"2012-11-03T11:44:42","modified_gmt":"2012-11-03T09:44:42","slug":"revanche-in-der-hauptstadt-gegluckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ac-germania.com\/?p=426","title":{"rendered":"Revanche in der Hauptstadt gegl\u00fcckt"},"content":{"rendered":"<p>SV Luftfahrt Berlin II &#8211; AC Germania 12:26<\/p>\n<p>Die Berliner Luftfahrt war es, die den Germania-Ringern nach dreij\u00e4hriger Abstinenz den Regionalligastart vor der Traumkulisse auf der Arterner Werner-Seelenbinder-Freilichtb\u00fchne so richtig versaut hatte. Aus dem Berliner-Regionalligateam, welches mit einigen Bundesligaathleten best\u00fcckt in der Hinrunde nach Artern gereist war, blieben am Samstag in Berlin nur zwei Sportler \u00fcbrig. Damit stand in der sehr attraktiven Wettkampfhalle \u201eAdlershof\u201c nun ein Kampf auf Augenh\u00f6he bevor. ACG-Coach Michael Getschmann konnte auf sein bestes Team zur\u00fcckgreifen und reiste mit breiter Brust nach Berlin. \u201eMit einem Sieg verschaffen wir uns einen kleinen Vorsprung und k\u00f6nnen uns im vorderen Feld der Regionalliga pr\u00e4sentieren, wir d\u00fcrfen den gro\u00dfen Kader der Hauptst\u00e4dter allerdings auf keinen Fall untersch\u00e4tzen\u201c lie\u00df Getschmann bei der Mannschaftsbesprechung verlauten.<\/p>\n<p>Im leichtesten Limit musste nach der Verletzung von Jan Scholz aus der Vorwoche ACG-Youngster Tim Walther (55kg\/GR) antreten. Tim hatte eine klare Marschroute vorgegeben bekommen. Von Beginn an kontrollierte er den Berliner Johnny Ro\u00dfbach und sicherte sich in allen drei Runden die Aktivit\u00e4t im Standkampf. Bei der angeordneten Bodenlage w\u00e4hlte Tim immer die Oberlage und konnte seinen Gegner in jeder Runde Rollen.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit Daniel Geist (120kg\/FR) gegen Robert Mei\u00dfner. \u201eGeisti\u201c machte auch diese Woche kurzen Prozess und schulterte Mei\u00dfner bereits in der ersten Runde.<\/p>\n<p>Bis 60kg\/FR sahen die Zuschauer einen von Taktik gepr\u00e4gten Kampf zwischen Stephan Knopf und dem Berliner Neuzugang Johannes Erath. Stephan besch\u00e4ftigte den Berliner im Standkampf, konnte aber nach seinen Abrei\u00dfern nicht die Wertung erk\u00e4mpfen. In den Entscheidenden Momenten und im Zwiegriff punktete Erath und holte die ersten Punkte f\u00fcr Luftfahrt.<\/p>\n<p>Jan Friedl (96kg\/GR) konnte einen Schongang einlegen, hier konnten die Berliner keinen Starter aufbieten und der Rostocker in Arterner Diensten kam Kampflos zu vier Mannschaftspunkten.<\/p>\n<p>Weiter ging es mit Patrick Ortmann (66kg\/GR) gegen Tim Knobloch. Gleich zu Beginn lie\u00df Patrick seine Klasse aufblitzen und punktete mit sauberen Schw\u00fcngen in die gef\u00e4hrliche Lage woraus sich Knobloch im letzten Moment herausk\u00e4mpfen konnte. Ab der zweiten Runde wirkte Patrick wie ausgewechselt und lie\u00df sich zu sehr auf den Stil des bulligen Berliners ein der fortan seinen physischen Vorteil konsequent ausnutzte und den Kampf damit noch drehen konnte.<\/p>\n<p>Der Kampf von Maximilian Heft (84kg\/FR) war nichts f\u00fcr Schwache Nerven. Runde eins ging klar an den Berliner Christopher Krowiorz, als dieser dann auch in der zweiten Runde in F\u00fchrung ging wurde ACG-Coach Getschmann unruhig und gab lautstark Anweisungen auf die Matte. \u201eHefti\u201c besinnte sich schlie\u00dflich selbst anzugreifen und setzte einen sehenswerten doppelten Beinangriff mit Festhaltung im Boden an. Aus dieser gef\u00e4hrlichen Lage konnte die Krowiorz nicht mehr befreien und verlor auf Schulter. <\/p>\n<p>Konstantin Kersten (66kg\/FR) traf genau wie im Hinrundenkampf auf Daniel Sartakov. Auch dieser Kampf verlief sehr taktisch und beide K\u00e4mpfer rangen absolut auf Augenh\u00f6he, nachdem Sartakov die erste Runde gewann, konnte sich \u201eKonsti\u201c Runde zwei und drei sichern. Runde vier und f\u00fcnf gingen dann erneut an den Berliner. Beide wurden anschlie\u00dfend vom Publikum f\u00fcr einen gro\u00dfen Fight applaudiert.<\/p>\n<p>Oldrich Varga (84kg\/GR) machte gegen den k\u00f6rperlich sehr gut definierten Paul Schiwek von Beginn an m\u00e4chtig Druck und nutzte die erste Unachtsamkeit des Berliners zu einem sch\u00f6nen Abrei\u00dfer und anschlie\u00dfendem Schultersieg. Oldrich ist damit weiterhin ungeschlagen und auf alles F\u00e4lle eine Bereicherung f\u00fcr das Team.<\/p>\n<p>Mannschaftskapit\u00e4n Christian \u201eOppi\u201c Kleint hatte gegen Simon Papsdorf einen schweren Stand. Der Klassiker beschr\u00e4nkte sich im Standkampf darauf sich die Aktivit\u00e4t zu erarbeiten um dann im Bodenkampf mit Rollen zu Punkten. In der dritte Runde lie\u00df sich Christian aus taktischen Gr\u00fcnden in der regul\u00e4ren Kampfzeit eine Wertung abnehmen um nicht in die Bodenrunde zu m\u00fcssen. Somit konnte Papsdorf nur drei Siegpunkte erk\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Im letzten Kampf des Abends lie\u00df Juan Ngyen (74kg\/FR) nochmal sein K\u00f6nnen im Freistilringen aufblitzen. Der etwas leichtere Kevin Thalau hielt anfangs sehr gut dagegen, Juan punktete aber wie gewohnt mit blitzschnellen Angriffen. In der dritten Runden packte er dann eine absolut Sehenswerte Stand-Boden-Technik aus und zwingte den total verdutzen Berliner auf beide Schultern. Damit stellte Juan den 12:26 Ausw\u00e4rtssieg her und die mitgereisten Germanenfans hatten allen Grund zu jubeln.<\/p>\n<p>Mit dem Sieg konnte der vierte Tabellenplatz der Regionalliga erobert werden. Die Zielstellung bleibt aber weiterhin realistisch der f\u00fcnfte Platz, in den letzten vier K\u00e4mpfen warten schlie\u00dflich neben dem RC Germania Potsdam auch noch die Spitzenteams auf den ersten drei R\u00e4ngen der Tabelle. N\u00e4chste Woche geht\u2019s dann Zuhause gegen den RV Thalheim weiter, mit einem Heimsieg gegen den Tabellenzweiten w\u00e4re sogar der dritte Tabellenrang in Reichweite.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SV Luftfahrt Berlin II &#8211; AC Germania 12:26 Die Berliner Luftfahrt war es, die den Germania-Ringern nach dreij\u00e4hriger Abstinenz den Regionalligastart vor der Traumkulisse auf der Arterner Werner-Seelenbinder-Freilichtb\u00fchne so richtig versaut hatte. 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