{"id":3600,"date":"2015-10-04T17:12:52","date_gmt":"2015-10-04T16:12:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ac-germania.com\/?p=3600"},"modified":"2015-11-29T12:01:13","modified_gmt":"2015-11-29T11:01:13","slug":"nah-dran-aber-am-ende-nur-zweiter-sieger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ac-germania.com\/?p=3600","title":{"rendered":"Nah dran, aber am Ende nur zweiter Sieger"},"content":{"rendered":"<p>[match id=119]<\/p>\n<div id=\"attachment_3601\" style=\"width: 710px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3601\" class=\"wp-image-3601 size-full\" src=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015-10-04-001.jpg\" alt=\"2015-10-04-001\" width=\"700\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015-10-04-001.jpg 700w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015-10-04-001-300x155.jpg 300w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015-10-04-001-150x78.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><p id=\"caption-attachment-3601\" class=\"wp-caption-text\">Alexander Lehmann (57kg\/FR) bescherte den Germanen einen perfekten 4-Punkte-Start.<\/p><\/div>\n<h5>Bericht: Thomas Grosche<\/h5>\n<p>Spannender h\u00e4tte es eigentlich nicht werden k\u00f6nnen. Der Punktstand vor dem letzten Kampf 12 zu 12, selbst nach der ersten Runde zwischen Jan Zizka und und Tomas Sobecky war noch immer keine Entscheidung gefallen. Einen Krimi h\u00e4tte man nicht besser inszenieren k\u00f6nnen und trotzdem war das Ende ein Anderes, als es sich die Germanen an diesem Abend erhofft hatten. Und die Schuld traf in keinster Weise einen entfesselnd k\u00e4mpfenden Jan Zizka, doch fangen wir von vorn an. Schon unter der Woche war der Kampf gegen den Tabellennachbarn beherrschendes Thema im Germania-Lager. Nach vier Niederlagen und dem letzten Tabellenplatz mussten endlich Siege her. Die G\u00e4ste vom RSK Jugendkraft Gelenau, ebenfalls bisher sieglos in der Liga, kamen da gerade recht. Man rechnete nicht mit einem leichten Punktgewinn, machte sich aber doch Hoffnungen auf eine Wende. Das Team um Trainer Michael Getschmann trat in Bestbesetzung an die Waage und auch dort ging alles glatt. Alle 10 Athleten hatten ihr Kampfgewicht und die Show konnte beginnen. Einen Auftakt nach Ma\u00df bescherte dann auch der J\u00fcngste im Team. Alexander Lehmann brannte gegen Erik L\u00f6ser einen Feuerwerk ab und siegte mit technischer \u00dcberlegenheit. Die Halle stand Kopf und so h\u00e4tte es f\u00fcr das Publikum auch weiter gehen k\u00f6nnen. Doch ganz so einfach war es nat\u00fcrlich nicht. Die schweren Jungs, Plamen Tashev und David Vala, schenkten sich \u00fcber die gesamte Kampfzeit nichts. David Vala, in den Diensten der Gelenauer, war immerhin 8. bei den Olympischen Spielen 2012 in London und trotzdem hielt Plamen ordentlich dagegen. Am Ende entschied ein Rolle am Boden und brachte den G\u00e4sten einen knappen 0 zu 2 Sieg. Nach Mannschaftspunkten stand es nun 4 zu 1, alles im gr\u00fcnen Bereich. Schwer tut sich danach Tim Salzmann mit seinem Gegner Daniel Franke. Erst zum Ende des Kampfes findet Tim zu seinem Kampfstil, aber leider lag da das Kind schon im Brunnen. 4 zu 3 nach Mannschaftspunkten, noch waren die Germanen vorn. Mit hohem Tempo begann Daniel Geist gegen den Polen Kamil Wojciechowski, sicherte sich mit der ersten Aktion, die den Polen aus der Kampfzone bef\u00f6rderte, eigentlich auch die erste Wertung. Doch der Kampfrichter sah das komplett anders und sprach die Punkte unter dem lautstarken Protest des Publikums dem Gelenauer zu. Und irgendwie war dann Geisti komplett von der Rolle und bekam einfach kein Bein mehr auf die Matte. Schade, wertvolle Punkte holten sich hier die G\u00e4ste. Und leider war hier noch nicht Schlu\u00df, denn auch der nachfolgende Steve Brylla erwischte einen schwarzen Tag. Nach der ersten Runde f\u00fchrte Steve mit 4 zu 1 Punkten, ein Vorsprung, die man in der 2. Runde als cleverer Ringer \u00fcber Zeit bringen muss. Doch Steve hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Stefan Saul drehte trotz Trainingsdefizit nach \u00fcberstandener Verletzung in den letzten 2 Minuten auf und drehte den Kampf noch zu seinen Gunsten. Das war bitter f\u00fcr die Zuschauer, und lieferte f\u00fcr die nachfolgende Pause gen\u00fcgend Gespr\u00e4chsstoff. Gut f\u00fcr die Fans, nach der Pause ging es mit Oldrich Varga weiter. Einen K\u00e4mpfer vor dem Herren, der in unnachahmlicher Manier seinen Gegner Kevin Mehlhorn geradezu zerm\u00fcrbte. 5 Minuten und 24 Sekunden Vollgas und Olda holte den n\u00e4chsten Vierer f\u00fcr den AC. Schwer hatte es Marco Scherf gegen den WM-Starter Michal Novak. Wobei Marco eine ansprechende Leistung ablieferte, immer aktiv war und mit ein wenig mehr Entschlossenheit seinen Kampf noch h\u00e4tte drehen k\u00f6nnen. Nach Mannschaftspunkten stand es nun 8 zu 10 und noch war alles m\u00f6glich. Michal Pietrzak legte auch gleich richtig los, machte Druck auf Andrzej Sokalski, geht mit 2 zu 0 Punkten auch in F\u00fchrung und scheint seinen Gegner zu beherrschen. Aber irgendetwas bringt ihn aus dem Konzept, sind es die Anweisungen aus der Trainerecke und die Ermahnungen vom Kampfrichter. Man weiss es nicht. Der Kampf kippt und auch hier gehen die Punkte nach Gelenau. Somit steht es 8 zu 12 und die Germanen sehen ihre Felle davon schwimmen. Auch wenn Juan Nguyen noch einmal zur Freude des Publikums ein Feuerwerk abbrennt und Erik Engel in Rekordzeit die Matte nagelt. 12 zu 12 und alle Blicken fielen nun auf Jan Zizka. Insider waren sich bewu\u00dft, das die Germanen ein Wunder brauchten, war doch sein Gegner Tomas Sobecky auf dem Papier klarer Favorit. Und Jan rang sich die Seele aus dem Leib. In einem spannenden Kampf zweier an diesem Abend gleichwertiger Gegner war nach der ersten Runde noch keine Wertung gefallen. In Runde 2 nahm dann das Schicksal seinen Lauf oder besser, der Kampfrichter nahm es in die Hand. Jan versucht eine Technik durchzuziehen, kann diese nicht vollenden und l\u00e4sst sich auf die Knie fallen. Ein klassischer Fall von \u201eeigener Griff\u201c. Hier wird abgepfiffen und es geht ohne Wertung im Stand weiter. Doch nicht an diesem Abend. Der Kampfrichter entscheidet und spricht Sobecky 2 Punkte zu, eine \u00e4hnliche Situation wird nur knapp 2 Minuten sp\u00e4ter genau so entschieden. Fassungslosigkeit macht sich breit. Lautstarker Protest l\u00e4sst die W\u00e4nde der alten Unstruthalle erzittern, doch es ist vorbei. Nach gro\u00dfem Kampf wird Jan Zizka um die Fr\u00fcchte des Erfolges gebracht und der AC Germania um den so lang ersehnten ersten Sieg in der 2. Bundesliga. Doch die Niederlage der Mannschaft an diesen Fehlentscheidungen festzumachen, w\u00e4re einfach zu billig. Die Germanen waren an diesem Abend in den K\u00e4mpfen, die zu gewinnen waren nicht gut genug und \u00fcberlie\u00dfen das Feld den Ringk\u00e4mpfern aus Gelenau. Jetzt gilt es, die Fehler zu analysieren, auszuwerten und es beim n\u00e4chsten Mal besser zu machen. So viele Chancen wie diese hat der AC Germania nicht mehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[match id=119] Bericht: Thomas Grosche Spannender h\u00e4tte es eigentlich nicht werden k\u00f6nnen. Der Punktstand vor dem letzten Kampf 12 zu 12, selbst nach der ersten Runde zwischen Jan Zizka und und Tomas Sobecky war noch immer keine Entscheidung gefallen. 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