{"id":14101,"date":"2026-10-05T13:10:16","date_gmt":"2026-10-05T11:10:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ac-germania.com\/?p=14101"},"modified":"2026-10-05T13:10:16","modified_gmt":"2026-10-05T11:10:16","slug":"werdau-oeffnet-die-tuer-germania-laesst-die-chance-liegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ac-germania.com\/?p=14101","title":{"rendered":"Werdau \u00f6ffnet die T\u00fcr \u2013 Germania l\u00e4sst die Chance liegen"},"content":{"rendered":"<h5>Bericht: Tim Walther<\/h5>\n<p>Am 55. Arterner Zwiebelmarkt-Wochenende unterlag der AC Germania Artern dem AC 1897 Werdau mit 11:18. Nach einem 0:16 zur Pause k\u00e4mpften sich die Gr\u00fcn-Gelben zur\u00fcck, lie\u00dfen aber eine gro\u00dfe Gelegenheit ungenutzt.<br \/>\nZum 55. Arterner Zwiebelmarkt begr\u00fc\u00dfte der AC Germania Artern den AC 1897 Werdau im heimischen Hexenkessel. Die Ausgangslage versprach einen spannenden Mannschaftskampf gegen einen direkten Tabellennachbarn. Doch w\u00e4hrend die G\u00e4ste ihre M\u00f6glichkeiten konsequenter nutzten, machten es sich die Germanen selbst schwer. Am Ende stand eine bittere 11:18-Niederlage \u2013 und das Gef\u00fchl, dass an diesem Abend deutlich mehr drin gewesen w\u00e4re.<br \/>\nDen Auftakt machte Jack Eisenhardt im Freistil bis 61 Kilogramm. In einem ungew\u00f6hnlichen Duell trafen zwei Ringer aufeinander, die eigentlich im griechisch-r\u00f6mischen Stil zu Hause sind. Gegen Islam Saidov fand er jedoch kein Mittel und musste sich nach nur 45 Sekunden auf Schulter geschlagen geben. Noch schwerer als die Niederlage wog die Verletzung am Fu\u00df. Ob er f\u00fcr den Rest der Saison ausfallen k\u00f6nnte, war zun\u00e4chst offen.<br \/>\nIm Schwergewicht stellte sich Toni R\u00f6mer dem mehrfachen polnischen Meister sowie EM- und WM-Teilnehmer Tomasz Wawrzynczyk. Gegen diesen erfahrenen Gegner war die Vorgabe klar: keine vier Mannschaftspunkte abgeben. Toni setzte sie konsequent um. Im ungeliebten griechisch-r\u00f6mischen Stil verteidigte er aufmerksam, hielt sechs Minuten dagegen und lie\u00df sich nicht technisch \u00fcberlegen besiegen. Die 0:14-Punktniederlage brachte Werdau drei Mannschaftspunkte ein \u2013 aus Arterner Sicht war das eine starke k\u00e4mpferische Leistung.<br \/>\nAnschlie\u00dfend musste sich Andre G\u00fcnther mit Dominik Gasser auseinandersetzen. Der Arterner fand gegen den unbequemen Werdauer nicht richtig in den Kampf und konnte seinen eigenen Stil nur selten durchsetzen. Gasser nutzte seine Chancen und gewann mit 7:1 nach Punkten.<br \/>\nAuch Hendrik Jahn hatte mit Sebastian Jezierzanski ein echtes Schwergewicht an Erfahrung gegen\u00fcber. Der mehrfache polnische Meister, EM- und WM-Teilnehmer lie\u00df sich von Hendriks defensiver Ausrichtung nicht aus dem Konzept bringen. Er nutzte seine Routine und setzte sich mit 10:0 durch.<br \/>\nDanach musste Malte Guthmann gegen Konstantin Valassis antreten. Malte hatte in dieser Saison bislang noch nicht zu seiner gewohnten St\u00e4rke gefunden. Eine Unachtsamkeit in der Bodenverteidigung nutzte Valassis konsequent aus und schulterte den Arterner nach 1:15 Minuten. Zur Pause stand es somit 0:16 f\u00fcr Werdau. Der Kampfabend schien bereits fr\u00fch in eine klare Richtung zu laufen.<br \/>\nOndrej Havelka gewann seinen Kampf kampflos, da sein Gegner Jonas Kock das Gewichtslimit nicht einhalten konnte. Vier Mannschaftspunkte f\u00fcr Artern \u2013 der Anschluss war hergestellt.<br \/>\nDanach legte Ali Abdulridha nach. Gegen Maximilian Fleck setzte er einen kraftvollen Wurf an und brachte seinen Gegner in eine gef\u00e4hrliche Lage. Nach einem langen Br\u00fcckenkampf gelang schlie\u00dflich die entscheidende Aktion: Schultersieg nach 1:34 Minuten. Ali ist endg\u00fcltig in der Liga angekommen und entwickelt sich von Woche zu Woche weiter.<br \/>\nDann kam die gro\u00dfe Gelegenheit f\u00fcr die Germanen \u2013 doch sie blieb ungenutzt. Werdau lie\u00df die 80-Kilogramm-Freistilklasse unbesetzt. Damit h\u00e4tten vier sichere Mannschaftspunkte auf das Arterner Konto wandern k\u00f6nnen. Doch Armin Babaeitapekali \u00fcberschritt das Gewichtslimit selbst. Somit wurde der Kampf mit 0:0 gewertet. Ein bitterer Moment, denn gerade in einem engen Mannschaftskampf k\u00f6nnen solche Punkte den Unterschied machen.<br \/>\nAuch Felix W\u00e4chter fand gegen Julius Kock nicht richtig in die Begegnung. Der tief stehende Werdauer agierte \u00fcber sechs Minuten clever und lie\u00df Felix kaum M\u00f6glichkeiten, eigene Akzente zu setzen. Kock gewann mit 5:2 nach Punkten und nahm Werdau zwei weitere Mannschaftspunkte mit.<br \/>\nDen Schlusspunkt setzte Jan Zizka gegen seinen alten Bekannten Michal Novak. Beide kennen sich gut und Jan wusste, dass ihn ein unangenehmer Gegner mit einigen Tricks erwarten w\u00fcrde. Der Arterner blieb konzentriert, nutzte seine Chancen und gewann souver\u00e4n mit 9:0 technischen Punkten. Auch wenn nicht jede Aktion seines Gegners geahndet wurde, lie\u00df Jan sich nicht aus der Ruhe bringen und sicherte drei Mannschaftspunkte.<br \/>\nAm Ende stand es 11:18 f\u00fcr den AC 1897 Werdau. Trainer Andr\u00e9 G\u00fcnther brachte die verpasste Gelegenheit treffend auf den Punkt: \u201eDer Kampf war ein Elfmeter ohne Torwart, und wir haben den Ball danebengeschossen.\u201c<br \/>\nSeine Worte zeigen, wie gro\u00df die Entt\u00e4uschung \u00fcber diesen Abend ist. Gegen einen direkten Tabellennachbarn w\u00e4re mehr m\u00f6glich gewesen. Der fr\u00fche R\u00fcckstand, die kampflosen Punkte in der 80-Kilogramm-Klasse und insgesamt zu wenig Durchschlagskraft machten den Unterschied. Nach den Niederlagen gegen Thalheim und Werdau m\u00fcssen die Germanen nun den Kopf oben behalten und ihren Kampfgeist wiederfinden.<br \/>\nEin Lichtblick ist die Unterst\u00fctzung von den R\u00e4ngen. Die Fans sind in der Saison angekommen und lassen die Halle beben. Nun liegt es an der Mannschaft, diese Energie auf die Matte zu bringen und entschlossener aufzutreten.<br \/>\nNeben der Matte gab es immerhin noch Grund zur Freude: Jonas Michel belegte beim Zwiebelschneid-Wettbewerb den dritten Platz.<br \/>\nDie T\u00fcr f\u00fcr einen wichtigen Sieg stand offen. Diesmal blieb sie ungenutzt. Jetzt gilt es, die Entt\u00e4uschung abzusch\u00fctteln, als Mannschaft zusammenzustehen und in den kommenden K\u00e4mpfen eine klare Antwort zu geben.<\/p>\n<p>AC! AC! AC!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14105\" src=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1505.jpeg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"1600\" srcset=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1505.jpeg 1200w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1505-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1505-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1505-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1505-113x150.jpeg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14103\" src=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dc4c9ee2-bfac-4e92-8867-a57b8c5edfcc.jpeg\" alt=\"\" width=\"1174\" height=\"2048\" srcset=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dc4c9ee2-bfac-4e92-8867-a57b8c5edfcc.jpeg 1174w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dc4c9ee2-bfac-4e92-8867-a57b8c5edfcc-172x300.jpeg 172w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dc4c9ee2-bfac-4e92-8867-a57b8c5edfcc-587x1024.jpeg 587w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dc4c9ee2-bfac-4e92-8867-a57b8c5edfcc-768x1340.jpeg 768w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dc4c9ee2-bfac-4e92-8867-a57b8c5edfcc-881x1536.jpeg 881w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/dc4c9ee2-bfac-4e92-8867-a57b8c5edfcc-86x150.jpeg 86w\" sizes=\"auto, (max-width: 1174px) 100vw, 1174px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14102\" src=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/b4517d8c-3b03-474c-a48c-1de3e7623ba5.jpeg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"1600\" srcset=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/b4517d8c-3b03-474c-a48c-1de3e7623ba5.jpeg 1200w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/b4517d8c-3b03-474c-a48c-1de3e7623ba5-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/b4517d8c-3b03-474c-a48c-1de3e7623ba5-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/b4517d8c-3b03-474c-a48c-1de3e7623ba5-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/b4517d8c-3b03-474c-a48c-1de3e7623ba5-113x150.jpeg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14104\" src=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1508.jpeg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1508.jpeg 768w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1508-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_1508-113x150.jpeg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht: Tim Walther Am 55. 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