{"id":226,"date":"2013-04-18T10:37:28","date_gmt":"2013-04-18T08:37:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ac-germania.com\/A_ACG\/wordpress\/?page_id=226"},"modified":"2013-06-26T16:57:27","modified_gmt":"2013-06-26T14:57:27","slug":"die-jahre-von-1961-bis-1989","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ac-germania.com\/?page_id=226","title":{"rendered":"Die Jahre von 1961 bis 1989"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Die Jahre von 1961 bis 1989<\/strong><\/h2>\n<p>Zeugnis f\u00fcr die solide Arbeit im Ringerlager ist auch die Bilanz, dass die M\u00e4nnerstaffel im Jahr 1961 neben den Sportclubmannschaften aus Halle, Leipzig, Zella-Mehlis, Luckenwalde und Jena als einzige DDR-BSG-Mannschaft noch erfolgreich in der Oberliga mitk\u00e4mpfte. In den folgenden Jahren gab es im Ringer-Verband mehrere Umstrukturierungen, wonach die Ligensysteme auf der Grundlage der Orientierungen des DDR-Leistungssportes neu formiert wurden.<\/p>\n<p>In dieser Zeit gab es eindrucksvolle mannschaftliche Spitzenergebnisse. Auch in den Einzelwettbewerben machten unsere Sportler weiterhin erfolgreich von sich Reden. So fuhr Horst Treske im Jahr 1963 mit dem DDR-Meistertitel der Junioren eine weitere Freistil-Meisterschaftsmedaille f\u00fcr die Motorfarben ein. Im Rahmen der weiteren Ligenumstrukturierung erreichte die M\u00e4nnermannschaft im Jahr 1968, wo noch im Gasthaus \u201eGoethehaus\u201c gek\u00e4mpft wurde, durch einen Erfolg gegen Motor Albrechts den Aufstieg in die neu geschaffene Oberliga. Hier hielt die Staffel achtbar mit und landete mehrere Medaillengewinne.<\/p>\n<p>Eine besondere Bedeutung kam auch in dieser Zeit der Nachwuchsarbeit zu. Zur Aktivierung der leistungssportlichen Orientierung wurde Gerd Pillep im Jahr 1968 als Leiter des Trainingszentrums Ringen berufen und mit der Bildung dieser neuen Formation beauftragt. Durch das umsichtige Wirken des verantwortlichen Nachwuchstrainers Wolfgang Eckardt und die aktive Mitarbeit solcher Trainer wie der langj\u00e4hrige stellvertretende Sektionsleiter Harald Michel, sowie Stefan Bohner, Bernd Geier, Bernhard Herzog, Herbert Noerenberg, Karl-Heinz Pillep, Alfred Rathmann, J\u00fcrgen Scholz, Klaus Schroeter, Gerald Siebenh\u00fcner, Rudi St\u00e4ding und andere, konnte ein erneuter Aufschwung erreicht werden. Zahlreiche Spitzenplatzierungen und Delegierungen zu Sportschulen und Sportclubs stehen daf\u00fcr zu Buche. In diesem Umfeld erk\u00e4mpfte sich Rainer Helm zur Europameisterschaft 1975 in Jugoslawien einen 4. Platz. J\u00fcrgen M\u00f6bius errang mehrere internationale Medaillen und Klaus Stenzel belegte bei den Jugendwettk\u00e4mpfen der Freundschaft in der Sowjetunion einen 2. Platz. Auch die Nationalkader-Berufung von Enrico Stanik zum Start bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Israel reiht sich folgerichtig in diese Bilanzen ein.<\/p>\n<p>Der Bereich Gewichtheben steht seit der Ausgliederung im Jahr 1971 unter einem eigenst\u00e4ndigen Vorstand.<\/p>\n<p>Im nationalen Ma\u00dfstab gelang Dominik Schr\u00f6der im Jahr 1983 mit jeweils 1. Pl\u00e4tzen zur DDR-Jugend-Meisterschaft in Suhl und bei der Republikspartakiade in Berlin das begehrte \u201eDoppel\u201c. Gleichfalls im Jahr 1983 brillierte auch der gegenw\u00e4rtig noch erfolgreich im Germania-M\u00e4nnerteam startende Swen Nickel mit dem Gewinn des DDR-Jugend-Meistertitels in Suhl. Zur Republikspartakiade 1985 in Berlin landeten Steffen Friedrich und Steffen Wengel als strahlende Spartakiadesieger auf dem obersten Treppchen.<\/p>\n<p>Mit dem Jahr 1975 begann eine weitere eindrucksvolle Entwicklungsphase f\u00fcr unsere Ringersektion. Die zielstrebige Nachwuchsarbeit im Trainingszentrum und der Jugendgruppe sowie R\u00fcckdelegierungen und Zug\u00e4nge aus Sportclubs waren Unterpfand daf\u00fcr, dass die M\u00e4nnermannschaft 1975 erstmals DDR-Meister der BSG-Oberliga wurde. Auch in den folgenden drei Jahren waren unsere Jungen nicht vom Thron zu sto\u00dfen und erk\u00e4mpften somit viermal hintereinander die Meisterschale als beste BSG-Mannschaft des Ringerverbandes.<\/p>\n<p>Als Kr\u00f6nung der vierfachen Meisterserie in Folge schaffte Artern mit dem Gewinn des Oberligatitels und des Verbandspokales im Jahr 1978 sogar einmal das begehrte \u201eDoppel\u201c.<\/p>\n<p>Unter der Regie der Mannschaftsleitung um Otto Meyer, Willy Zimmermann und Horst Treske geh\u00f6rten folgende Athleten zu diesem Erfolgsteam:<\/p>\n<p><strong>Johann Barutsch, Erich Behr, Klaus Beyse, Stefan Bohner, Kurt Czudnochowski, Helmut Eckardt, Wolfgang Eckardt, Lothar Ettingshausen, Hartmut Fleischhauer, Bernd Geier, Gerhard G\u00fcnther, Bernhard Herzog, Dieter Lenk, Walter Lumpe, Bernd Most, Reiner Pillep, Wolfgang Quente, Klaus Rathmann, J\u00fcrgen Scholz, Gerald Siebenh\u00fcner, Horst Treske und Otto Weber<\/strong>.<\/p>\n<p>Ein besonderer H\u00f6hepunkt war zweifellos die im Dezember 1983 im Hotel Stadt Artern durchgef\u00fchrte Mannschaftsmeisterschaft der Sportclubs. Unser Oberligateam hatte als einzige BSG-Mannschaft aufgrund des Gastgeberrechts die Sonderstartgenehmigung f\u00fcr diesen Titelfigth erhalten. Im dreit\u00e4gigen Meisterschaftsverlauf konnte unsere Staffel mit dem SC Motor Zella-Mehlis sogar eine Sportclubmannschaft eliminieren und platzierte sich somit vor den Th\u00fcringern auf den 4. Rang innerhalb der DDR-Leistungssportgilde.<\/p>\n<p>Nicht nur die \u201eAlten\u201c, sondern auch die Kinder und Jugendlichen machten immer wieder mit guten Ergebnisbilanzen von sich reden. So gab es bei DDR-Meisterschaften und DDR-Spartakiaden \u00fcber Jahre hinweg eindrucksvolle Spitzenplatzierungen von zahlreichen Athleten aller Altersbereiche, die man hier der \u00fcberaus hohen Anzahl wegen gar nicht auflisten kann.<\/p>\n<p>Insbesondere bei den Kinder- und Jugendspartakiaden machte unser Ringernachwuchs immer wieder mit Medaillenplatzierungen auf sich aufmerksam. Zahlreiche Arterner Nachwuchstrainer und Vorstandsmitglieder standen in dieser Zeit, sowohl in Trainingslagers als auch bei Wettk\u00e4mpfen als berufene Auswahltrainer und Delegationsleitungsmitarbeiter des Bezirksfachausschusses Halle erfolgreich an den Mattenquadraten.<\/p>\n<p>Unsere Oberligastaffel konnte sich nach den gro\u00dfartigen Erfolgen in den letzten Jahrzehnten Ende der achtziger Jahre nicht mehr so eindrucksvoll in Szene setzen. Mit dem Einsatz leistungsstarker sowjetischer Spitzenringer wurde 1986 zwar nochmals die Oberligavizemeisterschaft und im gleichen Jahr sowie auch 1987 der Verbandspokal erk\u00e4mpft, doch in den Folgejahren wurde die Besetzungskalamit\u00e4t immer offensichtlicher. Selbst Weltmeister und Olympiasieger Genadi Korban, der als Trainer im sowjetischen Ringerst\u00fctzpunkt in Weimar t\u00e4tig war, half gemeinsam mit seinen Athleten f\u00fcr unsere Motorstaffel mit aus. Doch als es dann immer komplizierter wurde, leistungsstarke Sportler zu integrieren und die gewohnten Erfolge ausblieben, wurde im Jahr 1989 die Entscheidung getroffen, die M\u00e4nnermannschaft aus der Oberliga zur\u00fcckzuziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Jahre von 1961 bis 1989 Zeugnis f\u00fcr die solide Arbeit im Ringerlager ist auch die Bilanz, dass die M\u00e4nnerstaffel im Jahr 1961 neben den Sportclubmannschaften aus Halle, Leipzig, Zella-Mehlis, Luckenwalde und Jena als einzige DDR-BSG-Mannschaft noch erfolgreich in der Oberliga mitk\u00e4mpfte. 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