Keine optimale Ausbeute


 

Am vergangenen Samstag fanden in Gelenau die Mitteldeutschen Meisterschaften der Männer in beiden Stilarten statt. Bei diesem Turnier gingen die besten Sportler der Landesverbände Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an den Start. Der AC Germania schickte mit Stephan Knopf (60kg Freistil) und Steve Brylla (66kg Freistil) nur zwei Athleten auf die Matte. Für Knöpfchen begann das Turnier hoffnungsvoll, gegen den Magdeburger Mike Brauer hatte er noch zur Landemeisterschaft verloren, jetzt sollte er den Spieß umdrehen und den Kampf sicher in zwei Runden gewinnen. Im Halbfinale wartete dann gleich ein „großer Brocken“, mit Denis Langer vom PSV Rostock traf ein international erfahrener Kämpfer auf Knöpfchen. Der Rostocker spielte seine ganze Routine aus, war in den entscheidenden Momenten immer ein Tick besser und gewann nach zwei Runden. In der Hoffnungsrunde ging es dann gegen den Bundesligaringer von Luftfahrt Berlin Sven Cammin zur Sache. In der ersten Runde konnte Knöpfchen noch dagegenhalten und hielt diese offen, nach einer Unachtsamkeit kam er aber in die gefährliche Lage und musste die Schulterniederlage hinnehmen. Damit konnte Knöpfchen seinen dritten Platz von 2007 nicht wiederholen und landete auf dem fünften Platz. Auch Steve hatte einen schweren Stand, durch ein „schlechtes“ Los traf er gleich im ersten Kampf auf den WM-Teilnehmer und Bundesligaringer Mario Koch. Hier konnte Steve nur auf Schadensbegrenzung ringen und musste eine zwei Runden Niederlage in Kauf nehmen. Da Koch aber das Finale erreichte ging es für Steve in der Hoffnungsrunde weiter. Gegner war der Rostocker Sebastian Nowak. In diesem Kampf ging es hin und her, Steve setzte die ersten Beinangriffe wurde aber von Nowak ausgekontert. Somit entschied der Rostocker jede Runde mit einem hauchdünnen Vorsprung für sich. Damit stand auch für Steve der fünfte Platz fest. Dennoch konnte Trainer Steffen Günther nicht ganz unzufrieden sein, einige gute Ansätze waren zu sehen und mit etwas mehr Losglück hätten beide sogar eine Medaille erkämpfen können resümierte der Trainer nach dem Turnier. Das Turnier wurde auf insgesamt hohem Niveau ausgetragen, dazu trugen nicht nur die Teilnehmer bei, auch die Organisation durch den RSK Gelenau und die Kampfrichterleistung waren nahezu perfekt.