Auf ein Neues


 

Langsam wird es ernst für die Ringkämpfer des AC Germania. Das Programm steht und die neue Saison der Regionalliga Mitteldeutschland wirft ihre Schatten voraus. Nach 8-monatiger Pause steigen die Germanen ein ins Wettkampfgeschehen. Die meisten Mannschaften  sind wieder mit von der Partie, nur der KFC Leipzig als Absteiger und der AC Auerbach/Chemnitz als Aufsteiger fehlen in der Runde. Neu hinzu kommt ein Team aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Kampfgemeinschaft Torgelow/Greifswald als Meister der Regionalliga Nord komplettiert die aus neun Mannschaften bestehende Regionalliga Mitteldeutschland. Ein harter Brocken Arbeit steht vor den Neulingen von der Waterkant. Ein Mammutprogramm, bedenkt man nur die weiten Anfahrtswege der Greifswalder. Schließlich ist nur die Fahrt nach Luckenwalde ein Katzensprung. Der Weg nach Zöblitz, Pausa, Werdau oder Schneeberg erscheint dann schon endlos. Respekt vor dem Team um das  Trainerduo Manfred Groß und Uwe Bremer. Über die Leistungsstärke des Teams kann man bisher nur Mutmaßungen anstellen. Ein unberechenbarer Faktor für die Favoriten werden die Nordlichter alle Male. Und da sind wir schon bei den Medaillenaspiranten. Grosser Favorit sollte das Team aus Pausa sein. Namhafte Verstärkung holte man sich mit dem Tschechen Petr Novak, dem Leipziger Bundesligisten Martin Petzold, dem Deutschen Juniorenmeister Steven Schmidt und mit Haudegen und Routinier Tino Hempel, der aus Greiz zu den Pausaern stößt. Auch Vorjahres-Vize Concordia Zella-Mehlis sollte wieder ein Wörtchen um den Titel mitreden können. Mit dem ehemaligen Deutschen Meister Ronny Fritz vom Bundesligisten aus Thalheim holte man sich einen weiteren Punktegaranten in den Thüringer Wald. Die Zöblitzer rüsten nach erfolgloser Saison im vergangenen Jahr auch auf. Nach erfolgreicher Einkaufstour im nahen Tschechien sollte man das Team auf keinen Fall unterschätzen. Auch Werdau und Altenburg/Schneeberg sind für ihre Heimstärke bekannt. In Sachen Transfers lies man allerdings noch nichts nach außen sickern. Nicht auszurechnen und in den ersten Kämpfen eigentlich unschlagbar ist die Bundesligareserve aus Luckenwalde. Pech für die Teams, die noch vor dem Bundesligastart  gegen die Brandenburger antreten müssen. Natürlich gehört auch der AC Germania dazu. In diesen Kämpfen kann man von Seiten der Luckenwalder grenzenlos variieren und selbst der riesige Kader junger deutscher Athleten mit Bundesligavertrag ist unschlagbar für die Hobbysportler aus der Regionalliga. Bleiben nur noch die Germanen und die Ringkämpfer aus Albrechts. Haben die Arterner eigentlich zum Saisonstart einen ausgeglichenen Kader mit theoretischen Chancen auf einen Platz im vorderen Mittelfeld, sollte auch für die Thüringer aus Albrechts ein, im vergangenem Jahr knapp verpasster 6. Tabellenrang möglich sein. Doch das sind bisher nur Spekulationen. Am 1. September ist es soweit, und der Startschuss fällt für eine hoffentlich spannende und unterhaltsame Saison. Wichtig ist es für alle Teams verletzungsfrei zu bleiben und die Motivation nach Rückschlägen hoch zu halten. Dann ist auch in dieser neuen Saison alles möglich, denn wer hätte gedacht, dass der haushohe Favorit aus Auerbach/Chemnitz ausgerechnet in Artern und beim Absteiger in Leipzig unter die Räder kommt. Wir wünschen allen Teams viel Erfolg. Bis bald.