Anpfiff beim AC Germania
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Es lag nicht nur am schönen Wetter, sondern eher am nahenden Saisonauftakt, dass beim AC Germania die Ringerstiefel geschnürt wurden. Der Winterschlaf ist nun endgültig vorbei und es wurde sich, unter Anleitung natürlich, das erste mal so richtig gereckt und gestreckt. Zur Freude der Sportler war fast die gesamte Mannschaft anwesend, nur Daniel Geist und Florian Muchow konnten nicht dabei sein. Geisti brachte am Samstag seinen Lehrvertrag unter Dach und Fach und Flori laboriert an einer kleinen Verletzung. Der Rest kam gerade am Samstag so richtig ins Schwitzen. Erfreulich fürs Team, mit Ronny Bublitz haben die Germanen einen 120iger, der das erforderliche Gewicht und die Statur mitbringt, um in der höchsten Gewichtsklasse zu bestehen. Ronny gab einen Einstand nach Maß. Als Fleischerlehrling brachte er erst einmal eine Riesenportion Gehacktes mit, die den Zuspruch von allen Ringkämpfern fand. Doch vor dem Abendbrot ging es am Freitag Abend erste einmal zur Sache. Mit Ausdauerläufen, Mattentraining und Sauna war alles für einen abwechslungsreichen Trainingsabend gegeben. Doch es wurde nicht nur trainiert, schließlich hatte man sich einige Monate nicht mehr gesehen und somit gab es natürlich auch viel zu erzählen. Abgerundet wurde der Abend mit einem gemütlichen Abendbrot. Detlef Friedchen, selbst ehemaliger erfolgreicher Ringer, sponserte hier die Verpflegung für den Grill. Gegen 23.00 Uhr war dann auch Nachtruhe angesagt, schließlich ging es dann am Samstag mit 2 Trainingeinheiten weiter. Nach Frühsport und Frühstück ging es dann auf der Matte in die Vollen. Erfreulich, dass auch die ehemaligen Arterner Swen Nickel, Thilo Frisch und Christian Schurig mit von der Partie waren. Sicher ein Indiz dafür, dass sie sich noch immer wohl fühlen bei den alten Germanen, wobei der Altersdurchschnitt im Team unter 23 Jahren liegt. Noch ließ es Trainer Steffen Günther mit Unterstützung von Andreas Bering locker angehen. Die Leistungsgrenzen wurden noch nicht ausgelotet, aber für jeden Ringkämpfer war es eine Standortbestimmung mit Sicht auf den Saisonbeginn am 1. September. Erfahrungsgemäß vergeht die Zeit bis dahin schneller als man denkt und es folgen einige Trainingswochenenden in Artern. Mit steigender Belastung und Trainingswettkämpfen machen sich die Germanen dann fit für den Auftakt in Pausa. Kurioser Weise geht es für die Arterner genau dort weiter, wo es am Saisonende aufgehört hat. Und schließlich hat man noch eine Rechnung offen... |