Aufbauhilfe Ost im Selbstversuch
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Sichtlich in die Jahre gekommen ist die Turnhalle an der Unstrutstrasse in Artern. Vielen Zuschauern und Fans des AC Germania auf Grund der spannenden Heimkämpfe bestens bekannt, droht der alten Immobilie langsam der Selbstverfall. Hilfe ist auf Grund leerer Kassen allerorts nicht in Sicht, eine Schließung war schon im Gespräch. Doch soweit wollen es die Sportfreunde des AC Germania nicht kommen lassen. Seit gut zwei Wochen wird mittlerweile gewerkelt. Egal ob am Sonntag, bei 40 Grad Aussentemperatur oder auch Wochentags nach 22.00 Uhr geht man noch fleissig zur Sache. Zu tun gibt es viel und auf Grund der knapp bemessenen Freizeit müssen die Enthusiasten jede freie Minute nutzen. Gerade der Putz an den Wänden segnet so langsam das Zeitliche, der Anstrich lässt die Farbe nur noch erahnen und das Parkett hebt sich, wie es will. Eine reelle Kalkulation der Aufarbeitung ließ fast nur noch den Abriss als lohneswerte Alternative zu. Der Heimauftakt der Regionalliga-Saison steht mit dem 08. September bereits vor der Tür, eine Lösung musste also her. Arbeitseifrige Helfer unterschiedlichster beruflicher Qualifikation standen sofort hilfsbereit zur Seite. Doch nur der mehr als lobenswerte Fleiss reichten nicht aus, um die Schönheitsoperation der alten Dame in Gang zu setzen. Da auch der Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, ist man für die Materialbeschaffung auf die Hilfe anderer Firmen angewiesen. Fruchtbringend sind hier die Beziehungen von Steffen Knoll, der Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit, er ist Kalkulator bei der Firma Gustav Utsch, Kontakte zu vielen Baufirmen und Lieferanten in der Region hat. So konnte Knolli schon einiges an Baumaterial in Empfang nehmen, welches die Firmen für diese gute Sache kostenlos überliesen. Der Dank des Vereins und der vielen Sportler gilt bisher folgenden Firmen: Baustoffmarkt Oldisleben, Raab Karcher Sangerhausen, Hagebaumarkt Kölleda, Containerdienst Hörold, Talfeld Bau GmbH, Gustav Utsch Tiefbau, Malermeister Kupfernagel, Maschinenverleih Henze und E.B.A Artern. Die ersten Schritte sind gemacht, schon werden Veränderungen im Halleninneren sichtbar, doch noch gibt es viel zu tun. Auch in den nächsten Wochen werden die Sportfreunde auf die materielle Unterstützung der umliegenden Firmen angewiesen sein. Und vielleicht hat der eine oder andere ein Herz für eine gute Sache. |