Das kann heiter werden


 

Japan darf sich - im positiven Sinn - auf etwas gefasst machen. Die über 100-köpfige Delegation des 34. Deutsch-Japanischen Sportjugend-Simultanaustausches hat sich gut vorbereitet und kann viel zeigen. Es war wieder ein langes Wochenende - und die Regengüsse, die die Berliner Feuerwehr den Notstand ausrufen ließen, konnten den Blockhütten und anderen Quartieren im benachbarten Jugenddorf Blossin zum Glück nichts anhaben. So gab es keine Abstriche an dem (v/t)ollen Schulungsprogramm für den Japan-Trip der Deutschen Sportjugend. Dass es nun so richtig ernst wird, merkten auch die fünf Jungs und Mädchen der Arterner Ringer-Abordnung. Gleich nach dem Bezug der Quartiere - und dem Eintreffen der etwas trödelnden Sachsen - wurde das "Einheits-Outfit" aus Hosen und T-Shirts ausgeteilt. Später gab es zudem auch noch die Flugtickets. Es folgten Kennenlernspiele der gesamten Delegation - riesiger Stuhlkreis, eine Art Bäumchen-wechsel-dich-Spiel, Überkopf-Portrait-Zeichnen. Der zweite Tag begann mit einer echt japanischen Morgengymnastik und bot danach etliche landeskundliche Seminare. Es folgte ein Japanquiz. Bei Kanurennen und sportlichen Workshops - u.a. Beachvolleyball, Fußball, Wasserball, Akrobatik, Klettern - wurde auch noch am Teamgeist "gefeilt". Und seit dem Wochenende stehen auch die Kulturprogramme mit Arterner Line-Dance und Sachsen-Salsa sowie Thüringer Musik mit Gummihandschuhen, Löffeln und Glasflaschen. Der Sonntag war dann nicht mehr ganz so stressig, brachte aber noch einen absoluten Höhepunkt: Die Auswerter des Japanquiz erklärten das Mixed-Team der Thüringer und Sachsen nämlich zum Sieger!