Mitteldeutsche Meisterschaften der Jugend-D in Magdeburg


 

Die Mitteldeutschen Meisterschaften der D-Jugend im Freien-Stil fanden in diesem Jahr in Magdeburg statt. Bei diesem hochkarätigen Jugendturnier waren Sportler des Jahrgangs 1996-1998 aus den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Sachsen Anhalt sowie Brandenburg am Start. Insgesamt gingen 104 Sportler aus 22 Vereinen über die Waage. Der AC-Germania schickte acht Starter ins Rennen um die begehrten Medaillen. Im Limit bis 28kg gingen Vincens Arendt und Fabian Welgosch an den Start. Da die beiden Germania-Youngster in dieser Gewichtsklasse zu den jüngsten zählen, hatte beiden einen schweren Stand. In ihren Kämpfen konnte man sehr gute Ansätze erkennen. Pascal Göbel und Jonas Mayer starteten in der Gewichtsklasse bis 31kg. Beide konnten jeweils einen Kampf für sich entscheiden und hatten in den entscheidenden Kämpfen mit kleinen Unachtsamkeiten den Einzug in die Finalrunde knapp verpasst. Die Kategorie bis 34kg war eine der stärksten Gewichtsklassen bei diesem Turnier. Hier schickten die beiden Trainer Gerhardt Günther und Marcel Münchhoff gleich drei Nachwuchskämpfer ins Rennen. Alexander Gilewitsch und Lukas Stößel gingen konzentriert in ihre Kämpfe, konnten aber nicht in die nächste Runde einziehen. Diese erreichte aber Tim Walther. Tim konnte mit guten Aktionen und hohen Kampfgeist vier Siege erringen und Stand somit im Finale. Gegen den Luckenwalder Dennis Turrack hatte Tim dann ein wenig Pech und verlor den Finalkampf nur knapp. Damit war die Silbermedaille errungen. Auch am Start war der Arterner Sportschüler Bastian Flock. Bastian startete eine Gewichtsklasse höher als gewohnt. Den Gewichtsvorteil seiner Gegner konnte Bastian als Leichtgewicht nur schwer kompensieren, gewann aber zwei Vorrundenkämpfe und zog ins Finale um Platz fünf ein. Gegen seinen Werdauer Gegner ließ er nichts anbrennen und holte sich den fünften Platz. Das Trainerteam war mit den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden und wird nun in den kommenden Trainingseinheiten weiter engagiert arbeiten. Die Vereinswertung ging ganz klar an den Landesringerverband Sachsen Anhalt (103 Punkte) vor Sachsen (85 Punkte), Brandenburg (23 Punkte) und Thüringen (19 Punkte).