Wie beim Euro-Camp vor drei Jahren, als der AC Germania Artern
Jugendgruppen aus drei Nationen zu Gast hatte, präsentieren sich die
Grün-Gelben derzeit wieder mit Partnern aus drei Ländern im
interkulturellen Jugendaustausch.
Während der Athletenclub im Feriensommer 2004 Jugendliche aus Italien,
Malta und Polen an der Unstrut empfing, verfolgt der ACG derzeit drei
internationalen Projekte im In- und Ausland. Die weiteste Reise beim
Unternehmen "Germaniaferien 2007" hat natürlich die Japancrew. Aber auch
in Arterns Haus der Ringer ist Betrieb. Der Athletenclub hat Partner aus
Palermo zu Gast. Und da aller guten Dinge drei sind, reist ein weiteres
Germania-Jugendteam heute nach Ungarn und trifft am Vadkerti-See für
acht Tage mit langjährigen Freunden aus Bocsa zusammen. Dabei haben
erneut alle drei Jugendtreffen das Ziel, bei Sport und Spiel sowie
Kulturexkursionen die jeweiligen Kulturen besser kennenzulernen und
locker miteinander ins Gespräch zu kommen. Besondere Schwerpunkte des
interkulturellen Lernens dieser vom Bundesjugendministerium sowie der
Thüringer Sportjugend geförderten und durch Teilnehmerbeiträge und
Vereinsmittel finanzierten Maßnamen werden Workshops zu Geschichte und
Gegenwart der Teilnehmerländer sein. Mit den drei gegenwärtigen Treffen
sowie den bereits durchgeführten und noch anstehenden Begegnungen wird
die Germaniajugend sich in diesem Jahr neunmal international
austauschen. Voraussetzung dafür ist eine solide finanzielle
Sicherstellung der Länder übergreifenden Projekte. Der Vereinsvorstand
geht davon aus, dass trotz der prekären Finanzsituation die Absicherung
langfristig vereinbarter Maßnahmen zu gewährleisten ist. In diesem
Zusammenhang wirkt die neue Fördermittelpriorität des Kreisjugendamtes,
wonach wohl nur noch Jugendbegegnungen mit dem polnischen Partnerkreis
Olkusz vorrangig gefördert werden, nicht gerade motivierend. Positive
Erfahrungen und Ergebnisse vielseitigeren Austauschs als Mittel der
politischen Bildung sollten nicht in den Wind geschlagen werden.
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