Motor der Germania läuft noch nicht rund !
AC Auerbach - AC Germania Artern 26:12
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Eine Niederlage war gegen die Absteiger aus der 1. Bundesliga sicher eingeplant. Doch der Verlauf der Begegnung war aus Arterner Sicht nicht zufrieden stellend. Noch nach dem Wiegen ließ Trainer Steffen Günther verlauten, dass hier einiges möglich wäre. Die Aufstellung der Gastgeber kam dem AC entgegen. Trotzdem gab es nur wenige positive Überraschungen. Der AC Auerbach/Chemnitz zog am Ende der vergangenen Saison die Notbremse und stieg aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga ab. Einige Sportler konnte man halten, neue gute Athleten aus Polen und Ungarn kamen dazu. Somit ist das Team um Trainer Steffen Richter sicher einer der Titelanwärter in dieser Saison. Schon aus diesem Grund brach man in Artern eher mit verhaltenen Erwartungen auf. Doch eigentlich standen nach dem Wiegen die Chancen für den AC gar nicht so schlecht. Einige der Hochkaräter waren nicht aufgestellt und somit die Sache offen. Doch die Ringkämpfer aus Artern verstanden es nicht, an diesem Abend das mögliche Maximum heraus zu kitzeln. Einzig im Plan lagen Steve Brylla, der nach 90 Sekunden seinen Gegner schulterte. Stephan Grimm, der nach 2 zu 0 Rundenrückstand das Blatt durch starke kämpferische Leistung zum 3 zu 2 Sieg wenden konnte und Daniel Geist, der seinen Gegner über 3 Runden sicher beherrschte. Bei Stephan und Daniel war sogar noch der Schultersieg drin. Beide hatten ihren Gegner kurz vor Schluß in der gefährliche Lage und konnten den “Sack“ aber nicht zumachen. In der Hand hatte es Jan Scholz. Nach einigen guten Freistilaktionen fehlte Jan am Ende die Luft. Davon hatte Stephan Knopf genug. Er agierte gegen den Ungarn Gyögy Szabo ohne Pause, leider ging von seinen Angriffen zu wenig Gefahr aus. Im, durch das neue Reglement „verordneten“, Bodenkampf zeigte Stephan schwächen und verliert alle 3 Runden knapp. Richtig enttäuscht war Neuzugang Andreas Bering. Für den ersten Auftritt in Germaniafarben hatte sich der Leipziger viel vorgenommen. Gegen Routinier Steffen Richter konnte Andreas auch die erste Runde sicher gewinnen. Doch in Runde 2 ging das Licht aus. Durch eine blitzschnelle Aktion des Auerbachers fand sich Andreas in der gefährlichen Lage wieder und konnte sich trotz aller Bemühungen nicht befreien. Kopf hoch Andreas, das wird. Um schlimmeres zu verhüten, wurde Christian Oppermann geschont. Die Punkte gingen nach Auerbach. Einen schweren Stand hatte Mario Panitzsch gegen den bundesligaerfahrenen Lukasz Wiechna. Erwartungsgemäß war da für Panik nichts zu holen. Auch Vasek Scheiner hatte gegen Dariusz Zwierzynski einen schweren Stand. In einem jederzeit offenen Duell konnte Vasek nicht die entscheidenden Akzente setzen. Mit 3 zu 1 ging der Kampf am Ende verloren. Arterns Problemzone, die richtig schweren Jungs, wurde auch diesmal sichtbar. Maik Oppermann mühte sich zwar, aber leider vergebens. Gegen Uwe Drechsler gibt Maik alle 3 Runden ab. Somit steht es am Ende 26 zu 12 für den Gastgeber Auerbach/Chemnitz. Für den AC Germania heißt es jetzt tief durchatmen, Kopf hoch und am Samstag auf heimischer Matte Albrechts besiegen. Ohne wenn und aber. |