Anerkennung für Arterner Gastgeber
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Mit dem zweiwöchigen Aufenthalt einer Jugendgruppe
von Warminsko-Mazurski Zwiazek Zapasniczy Olsztyn (Polen) gestaltete der
AC Germania Artern bereits seine zweite interkulturelle Jugendbegegnung im
heimischen Umfeld. Dabei kamen sich die Jugendlichen beider EU-Länder, die
gemeinsam im Haus der Ringer des ACG untergebracht waren, auch näher und
knüpften neue Freundschaften. Im Mittelpunkt des bereits dritten Treffens
zwischen den beiden Partnergruppen standen das Kennenlernen der Geschichte
und Gegenwart der Länder und verschiedene sportliche und kulturelle
Aktivitäten. Die Geschichte hat die beiden Völker sehr belastet. "Wenn ich
jetzt sehe, dass es unter den polnischen und deutschen Jugendlichen keine
Vorbehalte gibt, dann ist das gut und zeigt auch, wie wichtig solche
Projekte der Sportjugend sind", betonte Boleslaw Jurewicz, Landeschef des
Ringerverbands von Masuren. Eine echte Bereicherung dieses Treffen war ein
gemeinsamer Wettkampfstart in Leipzig dar. Bei diesem
Einzelgewichtsklassenturnier agierten beide Gruppen leistungsstark und
erfolgreich. Zahlreiche Medaillenränge und Vorderfeldplatzierungen machten
die deutsch-polnische Crew zu einem der auffälligsten Teams dieses
Nachwuchswettbewerbs in der Messestadt. Dazu ist anzumerken, dass das
interkulturelle sportliche Lernen, wobei beide Seiten miteinander und
voneinander profitierten, auch das Turnier-Teamwork zwischen beiden
Gruppen eindrucksvoll gefördert hat. Die Germaniajugend hatte sich auf das
Zusammensein mit den Gästen aus der Region der Masurischen Seen ordentlich
vorbereitet und war den 30 polnischen Teilnehmern ein sehr guter
Gastgeber. Für die vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk sowie der Thüringer
Sportjugend und vom Jugendamt des Landratsamtes Kyffhäuserkreis geförderte
Begegnung fanden die beiden Leitungsteams sowie auch die Gruppenmitglieder
durchweg nur lobende Worte. |