Ein kleiner Ringerjunge braucht unsere Hilfe...!
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Gesucht werden hilfsbereite Menschen, die durch eine Stammzell- oder Geldspende leukämiekranken Kindern helfen möchten. Wir möchten versuchen, dem an Leukämie erkrankten Adrian aus Lahr das Leben zu retten. Adrian ist ein siebenjähriger Junge, der seit Anfang 2006 unter dieser schicksalhaften Erkrankung leidet. Nur eine Stammzellspende kann Adrians Leben retten!
Die an der Universitätsklinik Freiburg sofort eingeleitete Chemotherapie hatte bei Adrian leider keinen Erfolg. Alle bisher typisierten Spender kommen leider nicht in Frage.
Wenn bis September kein Spender gefunden wird, besteht für Adrian akute Lebensgefahr! Deshalb bitten wir alle potentiellen Spender um Hilfe. Möglich ist eine Stammzellspende nach erfolgter Typisierung. Die Typisierung erfolgt auf Grund einer Blutentnahme von ca. 5 ml Blut. Typisiert werden kann jeder Spender von 18 bis 55 Jahren, der nicht unter einer chronischen Krankheit leidet und nicht auf die tägliche Einnahme von Medikamenten angewiesen ist. Sollte man nach der Typisierung tatsächlich für Adrian oder auch andere Menschen als Spender in Frage kommen, wird man von der DKMS angeschrieben.
Die Typisierungsaktion findet am Sonntag, den 02. Juli 2006 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Geroldseckerhalle in Lahr-Reichenbach statt.
Für jede Typisierung entstehen der
Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) Kosten in Höhe von 50,00 Euro.
Um diese Kosten zu decken, werden im Vorfeld dringend Geldspenden
benötigt, um die geplante Typisierungsaktion durchführen zu können und
dafür hilft jeder Euro! Natürlich können Sie auch am Typisierungstag
spenden. DKMS Spendenkonto DKMS Spendenkonto Kontonummer:48 50 162 Kontonummer: 14 92 608 BLZ: 664 500 50 BLZ: 682 900 00 Sparkasse Offenburg-Ortenau Volksbank Lahr Stichwort: Adrian aus Lahr Stichwort: Adrian aus Lahr
Bei einer Spende bis 100,- Euro gilt der Überweisungsdurchschlag als Spendenbescheinigung, über 100,- Euro geben Sie bitte Ihre vollständige Adresse auf dem Überweisungsträger an und Sie erhalten von der DKMS eine Spendenbescheinigung
Wer nicht die Möglichkeit hat, am 02.07.06 nach Lahr-Reichenbach zu kommen – bitte informieren Sie sich unter www.dkms.de – hier können Sie sich ebenfalls registrieren lassen – Sie bekommen dann Ihre Unterlagen zugeschickt und können auch bei Ihrem Hausarzt die Blutabnahme vornehmen lassen. Wichtig ist, dass so viele Menschen wie möglich sich typisieren lassen – denn den „genetischen Zwilling“ zu finden und somit Leben zu retten ist wie die „Stecknadel im Heuhaufen zu suchen“ Im voraus bereits herzlichen Dank.....Adrians Eltern und natürlich Adrian - sowie Dorothea Oldak Ringergemeinschaft Lahr e.V. (www.rg-lahr.de/geschaeftsstelle@rg-lahr.de), DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gGmbH Tübingen (www.dkms.de / und Schirmherr der Aktion Dr.Wolfgang G. Müller Oberbürgermeister der Stadt Lahr.
Das Wichtigste, was Sie über die Stammzellspende wissen müssen.
Warum die Stammzellspende so wichtig ist.
1. Einen geeigneten Stammzellspender für einen Patienten zu finden, ist unglaublich schwer. Entscheidend für die Übertragung von Stammzellen ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Merkmale) zwischen Spender und Patient. Diese ist äußert selten, da über 1.700 verschiedene Merkmale bekannt sind, die in Abermillionen Kombinationen auftreten können. Deshalb:
Jeder Einzelne zählt! 2. Über 1,3 Mio. Spender (Stand: März 2006) sind mittlerweile bei der DKMS registriert. Dennoch wartet jeder vierte Leukämiepatient, der eine Transplantation benötigt, vergeblich auf einen geeigneten Spender. Daher sind auch Sie so wichtig: Ihre Stammzellen können vielleicht schon morgen Leben retten.
3. So werden Sie potenzieller Lebensspender: Voraussetzungen sind, dass Sie zwischen 18-55 Jahre alt und bei guter Gesundheit sind. Mit einem Bluttest (nur 5 Milliliter) werden erste Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests - Ihr Einverständnis vorausgesetzt.
4.
Die Stammzellen befinden sich in
hoher Anzahl im Knochenmark (nicht Rückenmark) des Beckenkamms. Werden Sie
aufgrund der Tests als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben
retten können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu
spenden. 1. Die periphere Stammzellentnahme · Dem Spender wird über 5 Tage ein körpereigener, hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) verabreicht. Dieses Medikament regt die Produktion der Stammzellen an, die dann über ein spezielles Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden. · Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig. · Dieses Verfahren wird bei DKMS-Spendern seit 1996 angewandt. Nach heutigem Stand der Forschung wird das Risiko der Langzeitnebenwirkungen als gering eingeschätzt. · Während der Einnahme des Medikamentes können grippeähnliche Symptome auftreten.
2. Die Knochenmarkentnahme · Zur Knochenmarkentnahme verbleibt der Spender für 2-3 Tage im Krankenhaus. · Unter Vollnarkose werden ihm aus dem Beckenknochen ca. 5% des Knochenmarks entnommen und dem Patienten übertragen. · Beim Spender bildet sich das Knochenmark innerhalb von 2 Wochen vollständig nach. · Nach der Entnahme kann für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz bestehen. · Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode auf das übliche Narkoserisiko.
Die Entscheidung, welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird aber auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden der Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders von der Krankenkasse des Patienten übernommen.
5. Weitere Informationen erhalten Sie vor Ort unter www.dkms.de oder direkt bei der DKMS.
DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH Kressbach 1, 72072 Tübingen, Tel.: 07071-943-0, Fax: 07071-943-117 Das Wichtigste über Leukämie, DKMS und Stammzellspende
Was ist eigentlich Leukämie? Leukämie (Blutkrebs) ist eine bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sind für die Infektabwehr zuständig. Leukämie entsteht im Knochenmark, dem blutbildenden Organ des menschlichen Körpers. Hier ist der normale Reifeprozess der weißen Blutkörperchen gestört und es kommt zu einer explosionsartigen Vermehrung dieser Zellen. Durch diese Zellwucherung werden die anderen im Knochenmark gebildeten Zellen, nämlich die roten Blutkörperchen (Erythrozyten: für den Sauerstofftransport verantwortlich) und die Blutplättchen (Thrombozyten: für die Blutgerinnung verantwortlich) verdrängt.
Gibt es Heilungschancen? Ohne medizinische Behandlung führt eine Leukämie immer zum Tode. Häufig gelingt es zwar, Patienten durch eine Chemo- bzw. Strahlentherapie zu heilen. Doch nicht immer. Oft ist die Übertragung gesunder Stammzellen die letzte Chance, das Leben des Patienten zu retten.
Wie erkennt man die Krankheit? Erste Anzeichen dieser bösartigen Erkrankung sind Infektanfälligkeit, Abgeschlagenheit und Neigung zu Blutergüssen.
Wie oft erkrankt jemand an Leukämie? Alle 45 Minuten lautet für einen Menschen in Deutschland die schreckliche Wahrheit: Diagnose Leukämie! Das sind etwa 11.000 Neuerkrankungen pro Jahr!
Einen Spender finden - reine Glücksache? Nur für rund ein Drittel dieser Leukämie-Patienten kann ein geeigneter Spender innerhalb der eigenen Familie gefunden werden. Doch wer kommt als Spender in Frage, wenn in der eigenen Familie niemand passt? Für viele hängt das Leben davon ab, dass sich – irgendwo auf der Welt – ein fremder Mensch dazu bereit erklärt, ihnen Stammzellen zu spenden.
Da jeder Mensch ganz individuelle Gewebemerkmale hat, ist es sehr schwer, den passenden Spender zu finden. Eine Übereinstimmung der Gewebemerkmale kommt nur sehr selten vor, ist aber Voraussetzung für eine erfolgreiche Transplantation. Unter Umständen kommt nur ein einziger Mensch unter mehreren Millionen als Spender in Frage. Und was ist, wenn genau dieser eine dann nicht registriert ist?
DKMS: Jeder Einzelne zählt! Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH wurde 1991 aus einer privaten Initiative gegründet und hat sich innerhalb kürzester Zeit mit heute über 1,3 Millionen registrierten Spendern zur weltweit größten Einzeldatei entwickelt. Durchschnittlich erhalten jeden Tag vier bis fünf Patienten Stammzellen von Spendern aus der DKMS. Trotz dieser positiven Entwicklung kann für jeden vierten Patienten ohne passenden Familienspender kein geeigneter Fremdspender gefunden werden. Erklärtes Ziel der DKMS ist es durch den weiteren Ausbau der Datei für möglichst alle Patienten einen geeigneten Lebensspender zu finden.
Was kann ich tun? Jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren kann sich als potenzieller Spender registrieren und typisieren lassen. Darüber hinaus werden dringend Geldspenden benötigt, um die Typisierungskosten finanzieren zu können. Jeder Euro zählt!
Was bedeutet Typisierung? Um die Chance zu bekommen einmal als Lebensspender aktiv zu werden, benötigt die DKMS zunächst eine Blutprobe des Spenders. Mit 5 ml Blut können die Gewebemerkmale typisiert (untersucht) werden. Diese Daten stehen dann in anonymisierter Form weltweit für Patientenanfragen zur Verfügung. Sollten die Gewebemerkmale des potenziellen Spenders tatsächlich mit denen eines Patienten übereinstimmen werden (nach Rücksprache mit dem Spender) weitergehende Untersuchungsschritte eingeleitet. Die Wahrscheinlichkeit, in den ersten 10 Jahren als Spender in Frage zu kommen, liegt bei maximal fünf Prozent.
Warum kostet die
Typisierung Geld?
Wie läuft eine Lebensspende ab? Heute gibt es zwei Möglichkeiten, die dringend benötigten Stammzellen zu spenden: Die Knochenmarkentnahme und die periphere Stammzellentnahme. In beiden Fällen wird der Spender vor der Entnahme eingehend ärztlich untersucht. Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders werden von der Krankenkasse des Patienten übernommen. Bei der Knochenmarkentnahme wird dem Spender unter Vollnarkose ca. 1 Liter Knochenmark-Blut-Gemisch (das sind ungefähr 5 Prozent des Gesamtvolumens) aus dem Beckenknochen (nicht Rückenmark!) entnommen und dem Patienten übertragen. Das entnommene Knochenmark bildet sich innerhalb von 14 Tagen vollständig nach. Das Risiko für den Knochenmarkspender beschränkt sich im Wesentlichen auf das Narkoserisiko. Bei der peripheren Stammzellentnahme wird dem Spender über mehrere Tage ein körpereigener hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor) gegeben. Dieses Medikament stimuliert die Produktion der Stammzellen, die dann über ein spezielles Verfahren aus dem Blut gesammelt werden. Diese Methode wird in der Medizin seit 1988 angewandt, beim gesunden Menschen (hier beim Spender) seit 1994. Nach dem heutigen Stand der Forschung sind keine Langzeitnebenwirkungen bekannt.
Wie können Unternehmen helfen? Soziale Verantwortung obliegt immer mehr dem Einzelnen und im besonderen Maße den Unternehmen. Daher ist die Zusammenarbeit mit Firmen für die DKMS eine wichtige Säule des Erfolges. So haben es bereits über 1.440 Unternehmen ihren Mitarbeitern ermöglicht, sich am Arbeitsplatz als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufnehmen zu lassen. Allein durch Betriebstypisierungen konnten bis heute mehr als 140.000 neue potenzielle Stammzellspender gewonnen werden. Bislang spendeten knapp 620 dieser Spender tatsächlich Stammzellen.
Zu den erfolgreichsten Beispielen zählt unter anderem die Betriebstypisierung der Airbus Deutschland GmbH. An allen sieben deutschen Standorten ließen sich im Jahr 2003 mehr als 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die DKMS aufnehmen. Von 1998 bis heute ließen sich rund 4.300 Mitarbeiter und Kunden der Hornbach-Baumarkt AG in über 60 bundesweiten Filialen typisieren. Auch die Volkswagen AG in Wolfsburg hat bereits zahlreiche Betriebstypisierungen mit der DKMS durchgeführt. Rund 7300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden als potenzielle Stammzellspender in die DKMS aufgenommen. Im Jahr 2004 ließen sich gut 1300 Mitarbeiter der K+S-Gruppe registrieren und typisieren. Aber auch viele kleine Firmen wie z. B. Gasthöfe, Arztpraxen oder Frisörsalons konnten mit einer hohen Beteiligung der Mitarbeiter helfen, Leben zu retten.
Da die DKMS die Typisierungskosten finanzieren muss, ist die Datei auf die Übernahme der Kosten durch das Unternehmen angewiesen. Oft tragen auch die Mitarbeiter einen Teil der Gesamtsumme z.B. durch Geldspendensammlungen, Einnahmen aus Betriebsfesten oder ähnlichem. Als gemeinnützige Organisation kann die DKMS steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen ausstellen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.dkms.de. |