Vorschau: 9. Kampftag Regionalliga gegen Pausa/Plauen


 

Es bleibt einfach keine Zeit zum Luftholen. Schon am Samstag wartet der nächste schwere Brocken auf die Ringkämpfer des AC Germania. Der KSV Plauen, im vergangenen Jahr eine Nummer zu groß für den AC, wird auch diesmal dem Gastgeber alles abverlangen. Auf dem Papier steht der Sieger eigentlich schon fest, alles andere als ein Sieg der Gäste würde sicher an in Wunder grenzen. Trotzdem wird man sich im Lager der Germania nicht kampflos ergeben. Zum einen erwarten die hoffentlich zahlreichen Zuschauer ein kämpferisches Team, zum anderen könnte es doch die eine oder andere Überraschung geben. Auch gegen Zella-Mehlis waren die Arterner in einzelnen Begegnungen ganz nah dran. Schade das es bis 120 kg noch immer keine Lösung gibt und der Tscheche Jiri Matisek als Bank der Gäste nicht zu schlagen sein wird. Auch haben die Pausaer mit Mike Elschner einen Sieggarant in der Gewichtsklasse bis 55kg. Die beiden Bulgaren Petar Ganev und Lyuben Iljev holten bisher Punkte wie am Fließband ins Vogtland. Trotzdem sind auch die Germanen nicht zu unterschätzen. Als Fan und Zuschauer hofft man natürlich, das die Sportfreunde Brylla und Co. das eine oder andere Ding „ausklinken“. Wie stellt das Trainergespann Getschmann/Günther die Mannschaft auf und vor allem ein, bekannter Weise werden die meisten Kämpfe im Kopf entschieden. Angetrieben durch das Publikum ist da sicher einiges möglich. Selbst nach den ersten Kämpfen , wenn es vom Punktestand her noch nicht so rosig aussehen wird, sollte man die Hoffnung nicht aufgeben. Gerade in der Hinrunde sind die Germanen in der 2.Hälfte am stärksten, auch gegen Altenburg lag man nach 5 Kämpfen noch 10 zu 9 zurück und konnte das Blatt noch wenden. Trotzdem sollten die Zuschauer pünktlich zum ersten Kampf in der Unstruthalle sein, bekanntlich sichert zeitiges Kommen gute Plätze. Und außerdem will man im Ringerlager keinesfalls die Unterstützung der Zuschauer missen.