Undankbarer vierter Platz für den AC Germania

WKG Pausa/Plauen - AC Germania Artern  21:15   
 

Das wars! Eine unterhaltsame und spannende Regionalliga-Saison fand am Samstag Abend für den AC Germania ein undankbares Ende. Vor Monaten wurde das Saisonziel ausgegeben, ein Platz zwischen 4 und 6 sollte machbar sein. Gegen die Großen aus Auerbach, Zella-Mehlis und Pausa sah man sich chancenlos. Nun erkämpfte man sich den 4.Platz und trotzdem saßen die Germanen am Ende mit hängenden Köpfen in der Kabine. Da soll doch mal einer die Welt verstehen! Denkbar knapp waren sie dran an der Medaille, die Jungs um Boecki, Bering, Brylla und Co. Doch es fehlte ein ganz kleines Stück zur Erfüllung dieses Traumes. Schade. Doch die Welt wird nicht untergehen. In Pausa lieferte man eine solide Mannschaftsleistung ab.  Nach 18 schweren Kampftagen wäre zu dieser Zeit und an dieser Stelle  irgendwelche Kritik vollkommen fehl am Platze. Respekt vor den Sportlern, die immer wieder zur Stelle waren und die Strapazen auf sich nahmen um die grün-gelbe Flagge des AC hoch zu halten. Die vielen Kilometer, die viele Zeit und das viele Gewicht, was gemacht werden musste, um in dieser schweren Liga zu bestehen. Erst einmal zur Ruhe gekommen, wird sich in einem selbst das angenehme Gefühl der Achtung und Dankbarkeit gegenüber dieser Sportler oder besser dieser Menschen breit machen, und da ist Weihnachten genau der richtige Zeitpunkt dafür. Am Samstag in Pausa war alles möglich, doch es reichte nicht ganz. Das Resultat von 21 zu 15 sieht auf den ersten Blick deutlich aus, hätte aber auch durch nur einen Kampf komplett gedreht werden können. Doch das ist Schnee von gestern. Einen Auftakt nach Maß erwischte Vasek Scheiner. Schon in Runde 1 schulterte er mit einem blitzsauberen Kopfhüftschwung seinen Gegner. Voll im Plan lag auch Florian Muchow. Gegen den überlegenen Elschner sollte Flori nur 3 Mannschaftspunkte abgeben, mit viel Kampfgeist erledigte er seine Aufgabe. Und weiter punkteten die Germanen. Daniel Geist hatte Torsten Obstfelder im Griff. Dem Pausaer gelang nur ein einziger Rundensieg, den Rest machte Geisti klar. Dann kamen erst einmal die Gastgeber zum Zuge. Gegen Tobias Pabst und Michael Getschmann holten sie das Punktemaximum. Doch noch war alles möglich. Nach der Pausa legte Tobias Boeck los wie der Blitz. Die ersten beiden Runden gewinnt er mit technischer Überlegenheit, in Runde 3 machte der Pausaer eine Wertung und verhindert den „Vierer“ für den AC. Und Maik Oppermann legt nach. Gegen Klemm aus Pausa hat Oppi leichtes Spiel und holt alle 3 Rundensiege in Rekordzeit. Noch wurde in beiden Lagern fleißig gerechnet. Möglich war zu diesem Zeitpunkt für beide Teams noch alles, die Ausgangsposition für die Germanen nicht schlecht. Doch es sollte nicht klappen. Steve Brylla war gegen Michael Schütz nah dran. Andreas Bering und Alexander Georgi waren gleich stark, durch die Nullrunden entschied jedes Mal der Kampfrichter über die Rollenverteilung im Rollenspiel und damit auch jedes Mal den Rundensieg. Und auch Christian Oppermann konnte gegen den Bulgaren Iljew nichts mehr reißen. So gingen die letzten 3 Kämpfe denkbar knapp aber kampfentscheidend an die Pausaer. Gratulation an die Vogtländer zur Bronzemedaille. Die haben zwar in der Tabelle das schlechtere Punkteverhältnis als die Germanen, stehen aber im direkten Vergleich beider Teams besser da.