Gold und Silber für Artern


 

Mit einem "Rumpfaufgebot" von lediglich vier qualifizierten Teilnehmern ging der AC Germania Artern bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der C-Jugend und Junioren im sächsischen Olbernhau über die Wettkampfwaagen. Bereits im Vorfeld des in beiden Ringkampf- Stilarten ausgeschriebenen Championats mussten aus Krankheitsgründen (aber zum Glück keine Verletzungen) mit Daniel Geist, Jirka Hörig und Mario Janke gleich drei Arterner Leistungsträger ihren Startverzicht erklären. Trotz dieses personellen Handicaps manövrierte sich das Germania-Quartett recht gut in die Platzierungsrunden und räumte im Sächsischen immerhin eine Gold- und eine Silbermedaille sowie zwei vierte Plätze ab. Im großen Teilnehmerfeld von 242 Auswahlkadern der vier mitteldeutschen Landesverbände Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stellte der Athletenclub mit dem Junioren-Freistil-Starter Konstantin Kersten einen strahlenden Champion. Der 16-jährige Youngster setzte sich in seinen vier Einzelkämpfen der 63-Kilogramm-Klasse souverän durch und landete so ein weiteres Mal auf dem obersten Treppchen. Der Arterner Vizemeistertitel ging auf das Konto des griechisch-römisch Starters Daniel Olszewski. Nachdem sich der Junior in den Vorrundenkämpfen schon eindrucksvoll in Szene setzen konnte, blieb er erst im Finale durch eine Niederlage gegen den Landesmeister von Brandenburg auf der Strecke. Die erkämpfte Silbermedaille ist zweifellos Ausdruck einer starken Wettkampfleistung. Die zwei Arterner C-Jugend-Teilnehmer qualifizierten sich für das kleine Finale, unterlagen um Bronze aber jeweils nach Punkten. Damit platzierten sich sowohl Tim Salzmann als auch Philipp Schröder auf den undankbaren vierten Rängen ihrer Gewichtsklassen. Der beim Vier- Länder- Championat zuständige Germania-Coach Hartmut Fleischhauer und Kampfrichterin Jessica Hörig werteten die Bilanz der Grün-Gelben als solide. Allerdings gibt es im Hinblick auf mögliche Starts bei Bundesdeutschen Titelkämpfen insbesondere auf technisch-taktischem Gebiet noch einiges zu tun.