Der wilde Westen ist zurück


 

Trotz Aschermittwoch und Fastenzeit hauen die Ringkämpfer des AC Germania am kommenden Samstag so richtig auf die Pauke. Nach 3-jähriger schöpferischer Pause steigt er wieder- der traditionelle Ringerfasching. Am 11. März heißt es in der Turnhalle Unstrutstrasse „Der wilde Westen ist zurück!“ Die Vorgabe des Mottos lässt den hoffentlich zahlreichen Besuchern Freiräume für die Anzugsordnung. Zu klären bliebe nur, geht es um Cowboys und Indianer oder um die Hippie- Generation unserer Landsleute aus der ehemaligen Bundesrepublik. Den Interpretationen sei hier freier Lauf gewährt. Klar dürfte sein, das die spektakulärsten Kostüme sicher besondere Beachtung finden. Da ein Interessenkonflikt zwischen Indianern und Hippies nicht zu befürchten sein dürfte, die Friedenspfeife war ja bekannter Weise der Vorläufer der „Tüte“, sollte Spass auf alle Fälle vorprogrammiert sein. Das bisher abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm wird von den Mitgliedern des AC selbst gestaltet. Trotz Liga- und Wettkampfstress fanden sich in diesem Jahr erstmals wieder Narren mit dem nötigen Enthusiasmus, um die Geschicke der Traditionsveranstaltung in die Hand zu nahmen. Lohn für die Organisatoren wäre sicher eine volle Hütte.  Um Drängeleien am Eingang zu vermeiden, öffnen die Tore bereits um 18.30 Uhr. Wer Geld sparen möchte kann sich die Eintrittskarten bis zum Samstag Mittag im Farbenhaus Finke abholen. Für Unterhaltung, Musik und Tanz, sowie für Speisen und Getränke ist gesorgt. Sollten Faschingsgäste zu Pferde anreisen, bitten die Veranstalter, diese bitte vor der Halle anzubinden.