Ringer-Bundesliga startet wie geplant

 

Erst für 2006 sind Strukturveränderungen zu erwarten !

 

Die Ringer-Bundesliga wird am 10. September mit 17 Vereinen in die Saison 2005/06 starten. Dies hat eine „Sondersitzung“ des Deutschen Ringer-Bundes am Samstag in Nürnberg ergeben. Nach dem Rückzug von Halle, Markneukirchen und Hösbach werden in der Nordgruppe acht und im Süden neun Mannschaften den Punktekampf aufnehmen. Als letzter Verein hatte die KG Rostock/Warnemünde in Nürnberg dem DRB seine schriftliche Teilnahme an der Mannschaftsrunde abgegeben. Erst für die Saison 2006/07 sind Strukturveränderungen zu erwarten, da soll aus den derzeit zwei Erst- und vier Zweitligen nach regionalen Gesichtspunkten vier Bundesligagruppen gebildet werden.  

 

Alle anwesenden 17 Vereine klagten über zuwenig Kampftermine, waren jedoch nach dem Vorschlag von Bundesligareferent Martin Daßler nicht bereit, weder den Saisonbeginn vorzuziehen, noch während den Weltmeisterschaften in Budapest zwei Sonderkampftage einzulegen. So bleibt es bei den bestehenden Terminen und Richtlinien für die Saison 2005/06.

 

Geklagt wurde über den Leistungsunterschied in den beiden Erstligagruppen, fürs kommende Jahr erwägt man deshalb vier Gruppen von je zehn Mannschaften und damit gleichzeitig die 2. Bundesligen aufzulösen. Der eingleisigen 1. Liga, wie dies der deutsche Vizemeister 1. Luckenwalder SC beantragt hatte, wurde deutlich eine Absage erteilt. DRB-Präsident Helmuth Pauli sieht vier Bundesligagruppen als „eine gute Lösung“ an. Wie derzeit sollen dann auch die besten vier Teams jeder Gruppe in der Play-off-Runde den deutschen Mannschaftsmeister ausringen. Darüber müssen jedoch auch die Zweitligisten ihr Votum abgeben, wozu Bundesligareferent Daßler für den 18. Juni eine weitere Bundesligatagung anberaumt hat. Dort sollen dann die satzungsgemäßen Voraussetzungen für die Hauptausschuss-Sitzung des DRB am 9. Juli geschaffen werden.