Episoden und Aussichten
 

Einer besonderen Einladung bedarf es nicht. Wer es mit den Arterner Ringern hält, der lenkt seine Schritte am zweiten Weihnachtsfeiertag ganz automatisch in die Unstrutstraße. Auch gestern war das wieder so. Der letzte Kampf des Jahres ist ausgerungen. Dreimal haben die ACG-Ringer in den letzten Tagen schon Weihnachten gefeiert. Nun also noch der Frühschoppen - und der Schlussstrich unters Jahr 2005 ist gezogen. Jede Menge Episoden haben sich angesammelt. Es war ein erfolgreiches Jahr, noch einmal unterstrichen durch den Riesenpott, den der AC-Nachwuchs auf der Zielgeraden beim Traditionsturnier in Suhl-Albrechts noch einheimste. "Da sind wir in eine Südthüringer Domäne eingebrochen. Die haben nicht schlecht gestaunt", freut sich AC-Präsident Gerd Pillep. Der Cup-Triumph mit vier Punkten Vorsprung bestätigt die anderen Topleistungen. Zu nennen wären da vor allem die Silbermedaille von Daniel Geist und die Bronzemedaille von Marcel Tropsch bei den Deutschen Meisterschaften. Für die Zukunft muss dem AC nicht bange sein. Daniel Geist, Stephan Grimm, André Günther, Mario Janke, Martin Mach, Florian Muchow, Tim Salzmann und Marcel Tropsch haben das Zeug, die Arterner auch weiterhin überregional im Gespräch zu halten. Schon jetzt tut genau das die Erste der Germanen, die in der abgelaufenen Saison mit Rang 4 in der Regionalliga Mitteldeutschland überzeugte. "Das ist für uns ein Bombenergebnis", freut sich Gerd Pillep. "Diese Liga ist unsere Angestammte Heimat, mehr ist kein Thema - rein finanziell nicht machbar", gibt Gerd Pillep allen Bundesliga-Begehrlichkeiten einen Korb. "Ab und zu einen der Großen ärgern und ansonsten kräftig im oberen Drittel mitmischen, das ist es, was wir können und wollen." Die im auslaufenden Jahr aus der Taufe gehobene Zweite (Zweiter der Landesliga) ist ein solides Unterpfand dafür. Neben der guten Nachwuchsarbeit natürlich. "Hier wollen wir gern neben der durchaus vorhandenen guten Breite auch eine stärkere Spitze formen", sagt Gerd Pillep. Die Trainer Gerhard Günther und Hartmut Fleischhauer bitten die Jungs auch deshalb zwischen den Feiertagen zu einem dreitägigen Trainingslager.