Mitteldeutsche Meisterschaften
der C-Jugend in Magdeburg
Mit einem Rumpfaufgebot von lediglich sechs Teilnehmern ging der AC Germania Artern am Sonntag bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der C-Jugend und Junioren in Magdeburg über die Waage. Bereits im Vorfeld dieses griechisch-römisch Championats mussten die Leistungsträger Jirka Hörig, Mario Janke, Daniel Olszewski, Thomas Reitz und Philipp Schröder (alle erkrankt, nicht verletzt!) ihren Startverzicht erklären.
Trotz des personellen Handicaps - nicht ein AC-Junior war am Start - manövrierte sich das C-Jugend-Sextett recht gut in die Platzierungsrunden und fischte an der Elbe immerhin einen kompletten Medaillensatz sowie eine zweite Bronzemedaille weg. Im Teilnehmerfeld von 247 Auswahlkadern der vier mitteldeutschen Landesverbände Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stellte der Athletenclub aus Artern mit Christoph Strauß einen strahlenden Champion. Der 13-jährige 58-Kilogramm-Youngster, der bereits bei den Sachsen-Anhaltinischen Landesmeisterschaften die Goldmedaille einfuhr, landete damit ein weiteres Mal auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Der Arterner Vizemeistertitel ging auf das Konto von David Schmidt. Für den 76-Kilogramm-Starter war erst im Finale Endstation, wobei die Silbermedaille durchaus solider Ausdruck seiner fleißigen Trainingsbereitschaft ist. Beim Platzierungsgerangel der kleinen Finals landeten die Grün-Gelben gleich zweimal auf dem Podest. Damit fuhren sowohl Sebastian Paul im 63 Kilogramm-Limit als auch Alexander Schmidt in der 69-Kilogramm-Kategorie jeweils Bronzemedaillen ein.
Die leichtesten beiden Germaniastarter verpassten Meisterschaftsmetall nur denkbar knapp und mussten sich schließlich mit undankbaren vierten Rängen begnügen.
Damit reihten sich die 34-Kilogramm-Fliege Tim Salzmann und der 54-Kilogramm-Athlet Denis Paul gleichfalls mit anspruchsvollen Platzierungen in die gute Ergebnisbilanz ihres Arterner Athletenclubs ein.
Für das in Magdeburg zuständige Trainerduo um Karl-Heinz Pillep und Frank Werner brachten die Mattenauftritte des Nachwuchs-Sextetts im Vorfeld weiterer anstehender überregionaler Wettkampfaufgaben sicherlich einige weitere Erkenntnisse. Neben dem erfreulichen Licht des vierfachen Medaillenglanzes, so beide Trainer, ist es zweifellos notwendig, sowohl die Sportart spezifische Entwicklung als auch die athletische Ausbildung weiter zu forcieren und zu stabilisieren.