Nach Heimsieg gegen Zöblitz wieder Platz 4 in der Regionalliga !
AC Germania Artern - RTV Zöblitz 40:0 (26:11)
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Es sollte ein spannendes Duell zweier Tabellennachbarn werden. Doch die Gäste aus dem Erzgebirge stellten sich selbst ein Bein. Nach kurzfristiger Absage zweier Sportler kamen sie nur mit 8 Ringkämpfern in Artern an. Laut Bundesligareglement müssen aber 9 Ringkämpfer über die Waage gehen, somit stand es bereits vor dem Anpfiff 40 zu 0. Die Enttäuschung war den Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben, aber eine lange und Kräftezehrende Saison geht an keinem Team in der Regionalliga spurlos vorüber. Trotzdem entwickelte sich ein unterhaltsamer Ringkampfabend, bei dem auch die zahlreichen Zuschauer nicht zu kurz kamen. Einziger Wermutstropfen bei den Germanen, Denny Boelke verletzte sich in der vergangenen Woche beim Kampf gegen Auerbach/Chemnitz und konnte an diesem Abend nicht antreten. Die 4 Punkte erbte Manuel Frenzel vom RTV Zöblitz. Richtig glücklich konnte an diesem Abend Maik Oppermann sein. Mannschaftsdienlich trat er in der Gewichtsklasse bis 120 kg an. Mit seinen 88kg ein schweres Stück Arbeit, forderte ihn doch Tomas Voboril heraus. Doch „Oppi“ überzeigte mit Kampfeswillen und punktete in jeder Runde zum verdienten Sieg. Richtig spannende ging es im Duell zwischen Stephan Knopf und Stefan Saul zu. Nach Rundenrückstand konnte „Knöpfchen“ aufholen, leider fehlte das letzte Stückchen Entschlossenheit um den Sieg perfekt zu machen. Am Ende gewinnt Stefan Saul mit 3 zu 2. Kurzen Prozess machte Tobias Boeck mit dem jungen Benjamin Amthor. Der Zöblitzer bewies Courage, da er sich dem Kampf trotz Gewichtsnachteil stellte. Keine Chance hatte an diesem Abend Sandro Liebscher gegen Mannschaftskapitän Robert Fuchs. Ziemlich locker holte sich Robert 3 souveräne Rundensiege. Schwerer hatte es da Steve Brylla gegen Matti Haugwitz. Trotz Gegenwehr und Rundengewinn des Zöblitzers zog Steve sein Ding durch und konnte am Ende 3 zu 1 gewinnen. Zurück aus dem Urlaub war endlich wieder Alexander Reinshaus. Gegen einen bisher souveränen Jiri Zak hielt Alex gerade die ersten beiden Runden(1:1, 0:1) richtig gut mit. In Runde 3 war nur noch Schadensbegrenzung angesagt. Trotz Niederlage bescheinigte nicht nur das Publikum dem Arterner eine starke kämpferische Leistung. Und dort knüpfte auch Christian Oppermann an. Eigentlich geht Oppi am liebsten über die lange Distanz, denn 3 Runden waren bisher zu wenig für ihn. Doch diesmal kaufte er Colin Liebscher schon nach 3 Runden den Schneid. Schade, das Vasek Scheiner aus dem fernen Prag ganz umsonst anreiste. Da er und auch Christian Schurig keinen Gegner hatten, gingen die Punkt kampflos an den AC Germania. Auch die II. Mannschaft des AC Germania überzeugte an diesem Abend. Gegen das Team vom SV Rot-Weiss Wernigerode gewannen sie 18 zu 13. |