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Bei zahlreichen Turnierstarts unterschiedlicher
Altersklassen waren die Nachwuchsringer das AC Germania Artern beim
auslaufenden Schuljahr 2004/ 2005 durchweg mit soliden Ergebnissen
präsent. Auch bei den 14. Stadtsportspielen in Halle, wo der Athletenclub
mit 15 Teilnehmern der jüngeren Jahrgänge am Start war. Dort setzte sich
die Germania-Crew eindrucksvoll in Szene. Unterdessen weilt eine
Jugendcrew dieser Tage in Ungarn, besucht den Partnerverein "Bocsai BL
SE".
Die von den Trainern Frank Werner und Marcel Töpfer sowie den Referees
Michael Günther und Jessica Hörig betreuten Mädchen und Jungen fischten in
Halle an der Saale dreizehn Medaillen ab. Weitere zwei Mal landeten sie
auf den Platzierungsrängen. Dabei sorgten Vincent Arendt, Denis
Eichentopf, Johannes Kohlisch und Yigit Tasdemir für vier Podestplätze auf
Rang eins. Das Sieger-Quartett ließ sowohl in den Vorrunden als auch bei
den Finalfights nichts anbrennen und erkämpfte souverän Turniergold. Aber
auch die sechs zweiten Plätze durch Bastian Flock, Pascal Göbel, Sebastian
Grube, Felix Müller, Nick Ratayczak und Robin Welgosch, wobei die Germanen
erst im Finale scheiterten, untermauern die starke Teamleistung der
Grün-Gelben. Im kleinen Finale, wo sich vier Unstrutstädter um die
Bronzeränge bewarben, blieb der Athletenclub durch Alexander Gilewitsch,
Justin Kumm und Marvin Matthes dreimal erfolgreich. Er sicherte sich so
mit dritten Rängen weitere Medaillengewinne. Durch eine eigentlich
vermeidbare Punktniederlage schrammte Franziska Göbel ganz knapp an einem
Podestplatz vorbei. Sie musste sich letztlich mit dem undankbaren vierten
Platz begnügen.
Etwas unglücklich agierte bei diesem Turnier der erst siebenjährige Lukas
Stößel. Dar Germania-Eleve erreichte nach überstandenen Zwischenrunden
Rang sechs und landete somit, wie alle ACG-Starter, gleichfalls auf den
Platzierungsrängen dieser Stadtsportspiele. Mit ihren anspruchsvollen
Einzelplatzierungen erreichten die Grün-Gelben im Teilnehmerfeld von 134
Aktiven aus neun Vereinen auch ein beachtliches Mannschaftsergebnis. Denn
in der Vereinswertung kam der AC Germania hinter der gastgebenden
Stadtvertretung von Halle schließlich auf Platz zwei ein.
Ohne ihre Trikots ist dieser Tage indes eine Delegation junger AC-Ringer
auf Ungarntour. Dort sind sie Teilnehmer eines internationalen
Jugendtreffens. Am Donnerstag in den späten Abendstunden brach die Crew
des AC Germania Artern auf. Bei der dritten Ferienfreizeit treffen die
Grün-Gelben mit der Jugendgruppe des Partnervereins "Bocsai BL SE"
zusammen. Die Germania-Delegation, die mit einem Pkw und drei Kleinbussen
im Fahrzeugkonvoi über Tschechien und die Slowakei zu den Magyaren getourt
ist, erreichte nach über 1000 Fahrtkilometern ihr Reiseziel in Soldvadkert.
Die Arterner, die nun bereits zum vierten Mal in dieser Region um die
Bezirkshauptstadt Kecskemet zu Gast sind, erwidern damit den
Vorjahresbesuch der Ungarn. Die Gastgeber haben für dieses einwöchige
ungarisch-deutsche Jugendtreffen ein interessantes Ab- laufprogramm
vorbereitet. Beide Seiten kommunizieren bei dieser interkulturellen
Begegnung wieder zu den unterschiedlichsten Aspekten und zur gemeinsamen
"Vision Europa". Beim Zusammensein im Bungalow-Jugendlager am Vadkerti-See
gibt es dafür genügend Zeit und Freiräume.
Neben dem Kennenlernen der einheimischen Besonderheiten um die Region
Bocsa tragen Exkursionen wie die Puszta-Tour nach Bugac - mit
Reitvorführungen und Besichtigung des Pasztormuseums - zur
abwechslungsreichen Gestaltung des Treffens bei. Auch ein Tagesausflug
nach Budapest steht dieser Tage auf dem Programm. Die Germaniajugend aus
Artern hat bei dieser Ferienfreizeit die Ringertrikots zu Hause gelassen.
Denn bereits vor der Abfahrt hatte sie sich vorgenommen, bei den Magyaren
locker auszuspannen, um sich fürs neue Schul- und Sportjahr fit zu machen. |