AC Germania bleibt weiter Punktlieferant

AV Markneukirchen II - AC Germania Artern 15 : 13 

 

Langsam gehen einem die Worte aus. Wie schon in den vergangenen Wochen war es auch diesmal wieder alles andere als erfolgreich für die Ringer des AC Germania. Nach hoffnungsvollem Auftakt  „vergeigen“ die Germanen auch in Markneukirchen einen jederzeit möglichen Sieg. Nach Punkteführung fahren die Arterner am Ende mit 15 zu 13 geschlagen frustriert nach Hause. Lässt man das Geschehene Revue passieren, erinnert es an einen schlechten Film.

Jan Scholz, im klassischen Stil ein Schatten seiner selbst, ficht an diesem Abend mit stumpfer Klinge. In der Hinrunde noch Schultersieger, läuft er diesmal nur hinterher und verliert nach Punkten.

Großes leistet einmal mehr Maik Oppermann. Durch den Stilartwechsel rückt er in die Gewichtsklasse bis 120 kg hoch. Dort besiegt er den gut 25 kg schweren Enrico Teschauer nach einer eindrucksvollen Kampfleistung  3 zu 2  nach Punkten. Nur kurz währt die Freude. Stephan Knopf wird von Robert Gütter geschultert.

Endlich zurück im Team ist Marcel Hunger. Nach Ellenbogenoperation und Trainingsrückstand meldet er sich siegreich zurück. Mit zusammengebissenen Zähnen fightet Marcel bis zur Erschöpfung und gewinnt verdient.

Wie von einem anderen Stern ringt Tobias Boeck. Den Trainingsrückstand durch seinen Dienst bei der Bundeswehr sieht man ihm nicht an . Nach 2 Minuten siegt er mit technischer Überlegenheit. Zu diesem Zeitpunkt gehen die Arterner mit 8 zu 7 in Führung. Die wird durch Robert Fuchs weiter ausgebaut. Sein jederzeit ungefährdete 9 zu 0 Sieg bringt weitere 3 Mannschaftspunkte.

Auf dem falschen Bein wird diesmal Steve Brylla erwischt. Nach 2 sehr brenzligen Situationen kommt er besser in Schwung verliert aber nach Punkten.

Scheinbar war es ein Wochenende für die schweren Jungs des AC, denn auch Marko Eichentopf kann seinen Kampf siegreich gestalten. Mit seinem Punktsieg über Rico Piesendel baut er den Vorsprung auf 9 tu 13 aus. Eigentlich alles im grünen Bereich. Nur noch 2 Kämpfe, 4 Punkte vorn und mit Swen Nickel und Mario Panitzsch keine Nasenbohrer auf der Matte. Doch es sollte mal wieder nicht sein. In einem schon dramatische Kampf  verliert Swen denkbar knapp 7 zu 6. Die Gefühlswelt der Germanen geriet völlig durcheinander. Und das dicke Ende. Mario Panitzsch bekommt mit Nico Picker einen Bundesligisten serviert gegen den er einfach keine Chance hat.

Und so war wieder einmal wie es immer war. Schön knapp und gewonnen haben wieder die Anderen.