AC Germania verliert letzten Kampf der Saison - Platz 5 !

AC Germania Artern - LOK Altenburg  14 : 16 

 

Obwohl es endlich der letzte Kampf für die Ringkämpfer des AC Germania war, stand dieser unter keinem guten Stern. Nicht nur das die Altenburger als bereits sicherer Dritter der Regionalliga richtig stark stellten, nein es fehlte der Germania auch noch an Manpower. Der in sich in Jena verletzte Maik Oppermann stand nach Sehnenanriss im Schultergelenk genauso nicht zur Verfügung wie der privat verhinderte Marcel Hunger. Und genau den hätten die Germanen an diesem Abend dringend gebraucht. „Feuerwehrmann“ spielte dann mal wieder Marko Eichentopf, der als ´Notnagel fast die gesamte Saison gerungen hat. Gegen den Altenburger Sven Mayner fehlten Marko am Ende nur ein paar Kilo Gewicht, ringerisch konnte er Paroli bieten. Um so bitterer waren die geschenkten 4 Punkte bis 120 kg. Sicher ist ein Jens Zimmermann kein Nasenbohrer, aber ein gesunder Maik Oppermann ist dank seines Kampfgeistes immer für eine Überraschung gut. So war bereits nach dem Wiegen klar, das unter dieser Konstellation maximal ein Unentschieden drin war, außer, einer der Germanen hätte gegen die Punkteringer des SV Lok ein Ding rausgeknallt. Trotz kämpferisch tadelloser Leistung kam es aber leider nicht dazu.

Youngster Andre Günther erkämpft gegen Michael Wied einen jederzeit ungefährdeten Punktsieg. Schon in Runde eins fehlte nicht viel und Andre hätte Wied geschultert.

Tilo Frisch hat es gegen Christian Zischka in der Hand. Der Altenburger hatte für diesen Kampf extra „abgekocht“ und rang eine Gewichtsklasse tiefer. Klassiker Tilo hielt dagegen, hatte auch die größeren Kampfanteile, musste aber nach einer abgegebenen Wertung dieser die gesamte Kampfzeit hinterher laufen. Schade.

Nach der ebenfalls sehr knappen Punktniederlage von Marko Eichentopf  holte Tobias Boeck Punkte für den AC. „Boecki“ machte in nur 90 Sekunden Marcel Tschirschwitz link, so das dieser beim Stand von 12 zu 0 aufgab.

Bis 84 kg opferten die Altenburger Michael Klages. Der hatte gegen Robert Fuchs nicht den Hauch einer Chance und es war nur eine Frage der Zeit. Robert machte dann auch in der ersten Runde seine Punkte und gewinnt 15 zu 0.

Ähnlich verläuft es bei Steve Brylla. Er leiert Michael Choschwitz nach nur 30 Sekunden zusammen. Zu dem Zeitpunkt war die Germaniawelt noch in Ordnung. Es stand 14 zu 8 und es kamen ja eigentlich nur noch 3 Kämpfe, doch leider waren dies die Entscheidenden. Michael Getschmann zieht gegen Eric Müller den Kürzeren.

Richtig ausgekämpft werden die letzten beiden Kämpfe. Gegen den Tschechen Ladislav Snellny war Swen von der Papierform her nur zweiter Sieger. Nach einem Kampf auf Biegen und Brechen bleibt das leider so. Denkbar verliert Swen nach nur einer abgegebenen Rolle. Ähnlich sieht es bei Mario Panitzsch aus. Gegen Matthias Klages hat auch Mario nach hartem Fight das Nachsehen. Der Altenburger bringt dank seiner Cleverness einen 0 zu 1 Stand über die Zeit. Nur in den letzten 20 Sekunden hat es Mario noch einmal in de Hand, kann aber leider nicht punkten.

Das war es dann,  mit 14 zu 16 verlieren die Germanen wieder einmal knapp.