Eine Frage der Ehre für den AC Germania
 

Der letzte Kampf der Regionalliga Mitteldeutschland steht bevor. Am Samstag findet eine spannende und sicher auch anstrengende Saison ihr Ende. Gut für die Germania, dass der letzte Kampf vor heimischem Publikum stattfindet, auch wenn der 5.Tabellenplatz nicht unbedingt Anlass zum Jubeln gibt. Genauer betrachtet haben sich die Germanen gar nicht so schlecht geschlagen, schade das gerade bei den Schlüsselkämpfen in Zöblitz und Werdau der 10. Mann verletzungsbedingt fehlte. Hier wurde das personelle Defizit an Leistungsträgern in einigen Gewichtsklassen besonders deutlich. Handlungsbedarf besteht für die neue Saison. Sorgen macht da nur der eigene Nachwuchs, dem es für die „Männerliga“ noch ganz schön an Biss fehlt...

Doch am Samstag sind noch einmal ganze Kerle gefragt. Die Gäste vom SV Lok Altenburg haben nach einer konstanten Saisonleistung wohlverdient Bronze errungen. Schon damit beweisen die Skatstädter Klasse.

Sicher hätten die Arterner sich so kurz vor Weihnachten einen leichteren Gegner gewünscht, doch die Begegnungen werden vorm Saisonstart ausgelost und so kommt es halt wie es kommt. In der Tabelle sind die Plätze verteilt, egal wie der Kampf ausgeht, den Altenburgern ist Bronze nicht mehr zu nehmen. Die Arterner haben ihre Chance bereits in Jena verspielt und Zöblitz könnt zwar nach Punkten gleichziehen, verlor aber beide Male gegen Altenburg und ist somit chancenlos im Bezug auf einen Podestplatz.

Trotzdem wird es sicher keine Weihnachtsgeschenke geben. Die Altenburger Ringkämpfer werden alles daran setzen, um auch an der Unstrut zu punkten. Das möchten die Arterner natürlich verhindern. Ob es gelingt wird sich erst am Samstag Abend zeigen.

Wie gut kann Trainer Steffen Günther das Team einstellen und wer wird gerade in den oberen Gewichtsklassen; der Stärke der Altenburger, zum Einsatz kommen.

Ein spannender Wettkampfabend ist vorprogrammiert und Besuch in der Unstruthalle lohnt sich auf alle Fälle.

Für alle Freunde des Ringkampfsports soll schon hier an den traditionellen Ringerfrühschoppen am 2. Weihnachtsfeiertag im Haus der Ringer erinnert werden. Dort ist jeder Anhänger des Ringkampfsports gern gesehen.