Traum vom Treppchen
geplatzt
TUS Jena - AC Germania Artern 21 : 8
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Mit einer deutlichen 21 zu 8 Niederlage des AC Germania beim TUS Jena sind de Plätze in der Regionalliga Mitteldeutschland verteilt.
Rechnerisch war bis zum Samstag Abend noch ein Medaillenplatz möglich. Vorraussetzung dafür war allerdings ein Sieg beim Tabellenführer in Jena. Die Niederlage im Hinkampf auf heimischer Matte war unglücklich, zumal das Verletzungspech von Michael Getschmann das Übrige dazu beitrug. Schon aus diesem Grund rechnete man sich Chancen aus, vielleicht das Ruder noch rumreissen zu können. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht. Die Jenaer stellten ihre Mannschaft um, 3 neue Leute kamen ins Team, und waren um einiges schlagkräftiger als noch vor 2 Monaten in Artern. Die Germanen mussten auf Steve Brylla und Swen Nickel verzichten, beide standen an diesem Wochenende nicht zur Verfügung. Alles in allem nicht die beste Ausgangsposition für einen letzten Angriff aufs Podest und so kam es dann auch wie es kommen musste.
Doch setzten erst einmal die Germanen den ersten Glanzpunkt. Andre Günther schultert nach Punkteführung den Jenaer Karsten Meinhardt, eigentlich ein Auftakt nach Maß. Doch die Freude währte nur kurz, da man Markus Hamann, mit 111.1 Kg schwerster an diesem Abend und noch dazu Kaderringer des DRB, nichts entgegen zusetzten hatte.
Arg traf es Tilo Frisch. Gesundheitlich leicht angeschlagen verliert er gegen Jens Heintze. Auch Marcel Hunger zieht gegen Daniel Strumpf, ein Mann mit Bundesligaerfahrung, den Kürzeren. Positiv, er rettet eine Punktniederlage über die Zeit und gibt keine 4 Mannschaftspunkte ab.
Heiko Kupfernagel, in Artern noch siegreich, bekommt mit Rene Sturmheit einen anderen Gegner vorgesetzt. Der kann gleich zu Beginn mit einer Schleuder punkten und diesen Vorsprung über die Zeit retten. „Kupfi“ attackiert unablässig, muss sich aber am Ende mit einer 3 zu 1 Niederlage abfinden.
Eine Steigerung im Vergleich zum Hinkampf gab es bei Robert Fuchs. Gegen Kay Taubert übernimmt der Wahlgermane sofort die Initiative und holt sich die erste Wertung. Im weiteren Verlauf kontrolliert Robert seinen Gegner, eine verdiente 2er Wertung fürs Ankippen gibt der Unparteiische Hartenstein erstaunlicher Weise nicht, und kann auch die Schlussattacken von Taubert neutralisieren. Ein verdienter Sieg nach starkem Kampf.
Den erringt sich auch Christian Oppermann. Der bekam endlich wieder seine Chance in der 1. Mannschaft und enttäuschte auf keinem Fall. Gegen Juan Nguyen fightete Christian aggressiv um jeden Punkt und lässt dem Gegner keine Chance auch nur eine einzige Wertung zu erzielen.
Hart trifft es leider seinen Bruder Maik. Gegen Alexander Vakalov, er setzte Michael Getschmann ausser Gefecht, verletzt sich Maik an der Schulter und muß seinen Kampf aufgeben. Von dieser Stelle gute Besserung nach Magdeburg. Damit war die Entscheidung gefallen und die 2 letzten Kämpfe konnten das Endresultat nur noch kosmetisch korrigieren.
Tobias Boeck, für den fehlenden Swen Nickel eine Gewichtsklasse nach oben gerutscht, fand in Lars Wolf eine echte Herausforderung. Der Ex-Greizer Bundesligaringer tat sich mit Tobias aber richtig schwer, da der Arterner keinen Respekt zeigte. Bei einem ausgewogenen Gewichtsverhältnis wäre der Kampf sicher noch knapper ausgefallen. So verliert Tobias 5 zu 1.
Im letzten Kampf des Abends können die Germanen auch nichts mehr reissen. Mario Panitzsch trifft auf den gleichwertigen Thomas Rausch und verliert nach Punkten. Hier fehlte ein Schuss Aggressivität um das Ergebnis kippen zu können.
Am 18. Dezember empfangen die Germanen im letzten Kampf der Saison die Gäste aus
Altenburg. Ein Kampf, der es sicher in sich hat.
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