Harte Schlussrunde für
AC Germania
Das Jahr neigt sich dem Ende und damit auch die Ringkampfsaison in der Regionalliga Mitteldeutschland. Am Samstag steigt die 16. von insgesamt 18 Runden in der 3.höchsten Liga des Deutschen Ringerverbandes. Und gerade zum Schluss wird es noch einmal richtig haarig. Die dicken Brocken, und damit sind Zöblitz, Jena und Altenburg gemeint, haben sich die Germanen für das Saisonende aufgehoben.
Am Samstag geht es los mit den Gästen aus Zöblitz. Sicher die größte Überraschung in diesem Jahr. Der Liganeuling verstärkte sich mit Jiri Sterba und Jiri Zak aus dem benachbarten Tschechien sowie mit Matthias Petzold vom ASV Plauen. Dadurch erwiesen sich die Zöblitzer als Stolperstein in der Regionalliga und könnten die Saison sogar auf einem Medaillenplatz abschließen. Gegen die Aufsteiger aus dem Erzgebirge verloren die Germanen mit nur 9 Athleten denkbar knapp 14 zu 13. Schon aus diesem Grund haben die Arterner noch eine Rechnung mit den Gästen aus Zöblitz offen. Doch leicht wird es nicht. Zumal der AC am vergangenen Wochenende arg gebeutelt gegen Leipzig antrat. Hoffentlich sind alle Athleten wieder fit. Kommen Swen Nickel, Tobias Boeck und Marcel Hunger wieder zum Einsatz? Welche Form werden die Ringkämpfer haben?
Versteht es Trainer Steffen Günther eine schlagkräftige Mannschaft zu formen und diese auch auf den Gegner einzustellen?
Fragen über Fragen. Eine Antwort wird es erst am Samstag ab 19.30 Uhr in der Unstruthalle zu Artern geben. Spannung ist auf alle Fälle vorprogrammiert. Und eine Garantie, dass sich die Germanen für ihr Publikum den Saum aus dem Frack reißen werden, kann man risikolos geben.
Auch Arterns II. Mannschaft ringt am Samstag. Allerdings müssen sie auswärts gegen Magdeburg antreten. Der Hinkampf wurde souverän gewonnen, der Rückkampf wird um einiges schwerer werden. Die Magdeburger vom SV Galaxy haben sich unter Trainer Schrader wieder etabliert und wollen die Scharte vom August wieder auswetzen.
Wir wünschen auf ihrer Reise auf alle Fälle Hals- und Beinbruch.